Folge 15: Man hat ein Recht auf Trennung!

Shownotes

🚀 Man hat ein Recht auf Trennung – aber wie geht das richtig? 🚀

In unserer neuesten Podcast-Folge tauchen wir tief in ein herausforderndes, aber wichtiges Thema ein: Trennungen im Unternehmen. Wann ist es an der Zeit, sich von Mitarbeitenden zu trennen? Wie erkennt man den richtigen Zeitpunkt? Und warum kann eine Trennung manchmal für beide Seiten eine Chance sein?

💡 In dieser Folge erfährst du:
✅ Warum der Weg zur Trennung oft ein langer Prozess ist
✅ Welche Rolle Kommunikation & Coaching dabei spielen
✅ Wie Führungskräfte und Mitarbeitende gemeinsam Lösungen finden können
✅ Unsere persönlichen Erfahrungen mit dem Thema

💬 Was sind eure Erfahrungen mit diesem Thema? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

#Blechvirtuosen #Podcast #Führungskräfte #Leadership #Trennungsgespräche #Kommunikation #Coaching #NewEpisode #PodcastLovers #Management

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge der Blechvirtuosen.

00:00:05: Mein Name ist Neda und mein Name ist Matthias.

00:00:07: Und wir sind beim Videopodcast Part 2.

00:00:11: Wir sind beim Videopodcast Part 2.

00:00:13: Beim Audiopodcast Part 2.

00:00:15: Ja, wir mussten.

00:00:18: Part 5.

00:00:19: Ach so, heute schon wieder die zweite Anlauf.

00:00:20: Ah, jetzt.

00:00:21: Nee, es ist nicht der zweite Audiopodcast, sondern der zweite Anlauf heute.

00:00:25: Wir mussten schon wieder einen zweiten Take fahren, so wie wir in der Vergangenheit ab

00:00:27: und zu haben.

00:00:28: Es gab ein paar Abstimmungs-Schwierigkeiten.

00:00:30: Aber du bist diesmal entspannter reagiert als sonst?

00:00:32: Ja, ich bin auch auf Heuchten, auf dem Mittel, auf Antiallagiker.

00:00:38: Vielleicht bringen die mich so ein bisschen runter, die machen einen ja mal ein bisschen

00:00:40: müde.

00:00:41: Oh, kannst du das ja durch?

00:00:42: Ganz sicher.

00:00:43: Genau.

00:00:44: Ich glaube nicht, dass der Sinn und Zweck der Antiallagiker ist, aber ich glaube, die

00:00:49: machen einen ein wenig ruhiger, die machen dann doch an einer oder anderen Stelle ein

00:00:52: bisschen schläfrig.

00:00:53: Okay, gefällt mir.

00:00:54: Finde ich super.

00:00:55: Aber bitte schlafen wir jetzt nicht beim Audiopodcast ein.

00:00:58: Ich glaube, wir haben ein spannendes Thema über, was wir reden.

00:01:01: Ich glaube, Einschlafen ist heute nicht.

00:01:03: Okay.

00:01:04: Ja, ich muss jetzt gucken, dass ich nicht so durcheinander komme zwischen Audiopodcast

00:01:07: und Videopodcast.

00:01:08: Wir haben ja letzte Woche unseren ersten Videopodcast veröffentlicht und das hat echt total viel

00:01:12: Spaß gemacht.

00:01:13: Und ja, wir freuen uns da demnächst, euch weitere Videopodcast zur Verfügung zu stellen.

00:01:19: Wir haben uns beide entschieden, da so ein Mischmarsch draus zu machen, weil, ja, eine

00:01:24: Leute sagen, ich mag's lieber gerne Video und der andere sagt auch so auf dem Heimweg,

00:01:27: höre ich mir das dann doch ganz gerne.

00:01:29: Und von daher werden wir da eine gute Mischung machen.

00:01:32: Also, diesmal heute wieder Audiopodcast.

00:01:34: Und genau, Matthias hat es schon gesagt, wir haben ein spannendes Thema mitgebracht und

00:01:39: damit wir gerne nicht so viel Zeit verlieren, Matthias, würde ich sagen, erzähl doch mal,

00:01:43: wie heißt denn heute unser schöner Podcast?

00:01:46: Genau, also, gegen der vorigen Podcast sprechen wir heute mal direkt über den Titel.

00:01:50: Der Titel heißt, ja, man hat ein Recht auf Trennung.

00:01:52: Und wie kommt der Titel eigentlich zustande?

00:01:54: Wir haben vor, ja, jetzt fast fünf Jahren bei uns die Sanierung gehabt und haben ja auch

00:01:59: schon viele über unser Interims-Geschäftsführer gesprochen.

00:02:01: Und unser Interims-Geschäftsführer hat diesen Spruch halt geprägt, man hat ein Recht auf

00:02:06: Trennung.

00:02:07: Und darauf gehen wir in diesen Podcast doch ein, aber wir würden das fährt ganz gerne

00:02:10: von hinten oder von vorne auf zäumen und sprich, wir würden erst mal ganz gar nicht darüber

00:02:14: sprechen, warum kommt das eigentlich zur Trennung?

00:02:18: Wie kommt man zur Trennung?

00:02:19: Über herausfordernde Mitarbeiter, herausfordernde Situation, herausfordernde Teams und halt

00:02:24: entsprechend auch den Gesprächen dazu.

00:02:26: Und zum Ende haben wir dann auch noch ein paar Anekdoten aus der Sanierung und dann auch

00:02:30: noch ganz klar eine ganz klare Botschaft.

00:02:32: Woher kommt der Titel, wie kommt er und warum haben wir uns gerade die ausgewählt?

00:02:36: Ja, und es ist ja kein Zufall, dass wir heute tatsächlich über dieses Thema sprechen.

00:02:40: Das war tatsächlich auch mit einer der Themen, die uns in den letzten Wochen so beschäftigt

00:02:45: hat.

00:02:46: Uns beschäftigen gerade extrem viele Themen.

00:02:48: Das ist genau eins davon.

00:02:49: Also macht euch gespannt auf viel Zündstoff für die nächsten Podcasts.

00:02:53: Und ja, also das Thema Trennung ist generell, wenn ich über das Wort nachdenke, mit Unbehagen

00:03:02: verbunden.

00:03:03: Das ist jetzt nicht der Lieblingsteil meines Jobs.

00:03:06: Wenn man solche Trennungsgespräche führt, das macht man überhaupt nicht gerne.

00:03:10: Aber wie Matthias schon gesagt hat, bis es zu dieser Trennung kommt, ist es für uns

00:03:15: immer noch ein langer Weg.

00:03:17: Es passiert wirklich was komplett Unvorhersehbares, wo man dann, also wo du sofort eingreifen

00:03:23: musst.

00:03:24: Körperverletzung, Rassismus, Diebstahl, Wanderlismus, also all solche Sachen.

00:03:29: Es sind dann wirklich Sonderkündigungen.

00:03:31: Es sind dann wirklich fristlose Kündigungen und da greifen wir sofort ein.

00:03:33: Aber ehe eine andere Kündigung für die Betriebsbedingung, was sonst die geht, aussprechen, ist wirklich

00:03:39: ein weiter weiter Weg.

00:03:40: Und darüber würden wir ganz gerne mit euch sprechen.

00:03:42: Wie sieht der Weg aus?

00:03:43: Welche Schritte gehen wir?

00:03:44: Und was passiert am Ende dann dann wirklich beim Thema Trennung?

00:03:48: Genau.

00:03:49: Also es fängt eigentlich damit an, dass es meist so ein bisschen wie so ein schleichender

00:03:52: Prozess ist.

00:03:53: Wenn ich jetzt mir eine Abteilung anschaue oder ein Team anschaue, dann kristallisiert sich

00:04:00: das mit der Zeit immer so raus.

00:04:02: Am Anfang ist es so ein bisschen verdeckt und wir kriegen das hier, sag ich mal, in der

00:04:07: Geschäftsführung oder du kriegst es als Führungskraft vielleicht gar nicht so mit.

00:04:11: Und irgendwann werden die Stimmen immer lauter und lauter und lauter und du kannst sie gar

00:04:16: nicht mehr überhören, bis es dann auch bei uns ankommt.

00:04:19: Und dann sind wir gefragt und dann gucken wir ganz genau hin und gucken, okay, mal den

00:04:25: Vibe so ein bisschen spüren, die Stimmung so ein bisschen spüren, was ist da eigentlich

00:04:29: los?

00:04:30: Und was wir jetzt erstes immer machen, ist ins Gespräch zu gehen.

00:04:35: Und das bedeutet aber auch mit dem Team ins Gespräch zu gehen, mit den einzelnen Leuten

00:04:40: in den Austausch zu gehen.

00:04:41: Und in dem Austausch kristallisiert sich meist heraus, dass es dann doch die eine oder andere

00:04:48: Person gibt, die, sag ich mal, mit einem schlechten Vibe da drin ist.

00:04:56: Also unsere Mitarbeiter waren jetzt auf dem Seminar gewesen und die haben diesen Begriff

00:05:02: gehört Schimmelpilz.

00:05:04: Und das bedeutet, wenn man, also was verbindet man mit einem Schimmelpilz?

00:05:10: Etwas, was sich, sage ich mal, schnell vermehrt, schnell verbreitet und alles so vergiftet in

00:05:15: seiner Umgebung.

00:05:16: Und das, also und das passiert dann halt auch, wenn du sag ich mal jemanden, du hast

00:05:22: dann jemanden in deinem Team, der so eine unfassbar unglaublich schlechte Stimmung verbreitet,

00:05:28: der dann keine Ahnung sagt, die Arbeiter scheiße und das ist scheiße und das ist Müll.

00:05:32: Und aber nicht proaktiv sagt, hey, wollen wir das mal so und so angehen, lass uns das

00:05:37: verändern und dies und jenes kann es passieren, dass er deine Kollegen damit ansteckt und

00:05:43: es dazu führen kann, dass die Energie komplett nach unten geht.

00:05:47: Habe ich das so richtig gesagt?

00:05:50: Vollkommen korrekt, ja.

00:05:53: Genau.

00:05:54: Und dann hast du diese Person identifiziert und was machen wir dann, Matthias, wenn diese

00:05:59: Person identifiziert wird?

00:06:01: Ja, was machen wir dann?

00:06:02: Wir schnappen uns die Person.

00:06:04: Wir schnappen uns die Person und gehen mit ihnen, wie auch immer mit dieser Person,

00:06:11: gehen wir den Austausch.

00:06:12: Wir suchen das persönliche Gespräch und konfrontieren ihn mit den Erkenntnissen, die wir haben.

00:06:20: Wir beobachten im Vorfeld auch ein bisschen, achten ein bisschen mehr drauf und dann setzen

00:06:24: wir uns einfach hin und sagen halt einfach ganz klar, klipp und klar, was haben wir beobachtet,

00:06:28: was ist an uns herangetragen worden und suchen das Gespräch.

00:06:31: Und zwar nicht vorwurfsvoll, sondern einfach, wir haben diese Sachen gehört und würden

00:06:34: ganz gerne mit dir darüber reden und geben der Person dann halt auch immer wieder die

00:06:38: Möglichkeit mit uns auch in den Austausch zu gehen, weil wir wollen ja am Ende des

00:06:41: Tages, ist das ja eigentlich unser Ziel, die Mittendarbeitenden zu halten und sie nicht

00:06:45: vor der Tür zu setzen.

00:06:46: Wir sagten, Trennung muss das letzte Mittel sein und deswegen versuchen wir, gelingt uns

00:06:50: auch nicht immer, muss man ganz ehrlich sein, da wirklich vorurteiltlos rein zu gehen.

00:06:54: Man ist ein bisschen vorbelastet, ganz klar, aber man muss dann wirklich gucken, dass

00:06:59: man die Sachen runter schluckt und dann auch sachlich drauf geht und dass man dann auch

00:07:01: wirklich die Fähre-Chance gibt, dass man gemeinsam in einen Dialog gehen kann.

00:07:05: Und das ist der erste Schritt mit uns, diesen Dialog zu suchen, halt auch einfach mal ihn

00:07:09: zu fragen, warum bist du gerade wie du bist?

00:07:14: Hast du irgendwo einen Schmerz?

00:07:16: Gibt es irgendwas, worüber wir ganz dringend reden müssen?

00:07:19: Hast du vielleicht auch irgendwo einen Bauchschmerz privat oder beruflich, wo wir dich unterstützen

00:07:23: können, also da auch wirklich zu gucken, Unterstützung herbeizuführen, erstmal zu verstehen, warum

00:07:27: ist diese Person wie sie ist, warum legt sie diesen Vibe an den Tag?

00:07:31: Das ist das Erste, was wir beide machen, wirklich da rein zu gehen und zuzuhören.

00:07:35: Und dann können ganz verschiedene Themen dabei aufploppen.

00:07:37: Der eine hat, ist gerade ein bisschen überlastet, weil er seine ...

00:07:40: Vielleicht private Probleme auch hat.

00:07:44: Verwandtschaftspflege muss, Mama, Papa oder so sind eine Pflegeheim oder mit den Kindern

00:07:48: gibt es Probleme oder können auch mal Ehe-Probleme sein oder ähnliches.

00:07:51: Da können ganz verschiedene Sachen daraus kommen oder?

00:07:54: Kommt gar nichts daraus und sagt, eigentlich habe ich gar kein Problem und ich verstehe

00:07:58: auch nicht, warum die anderen so ticken wie sie ticken.

00:08:00: Also da können ganz unterschiedliche Sachen daraus kommen.

00:08:04: Genau, und wenn es halt, sag ich mal, wenn es familiäre Themen sind oder wenn es irgendwelche

00:08:09: Arbeitsthemen, also familiäre Themen sind oder es sind irgendwie wirklich, dass es einem

00:08:15: privat einfach nicht gut geht, familier und privat ist eigentlich genau das selber, aber

00:08:19: du verstehst, was ich meine.

00:08:21: Dann ist das, da haben wir auch vollstes Verständnis und wir gucken dann meistens, dass wir irgendwie

00:08:24: eine gute Lösung finden.

00:08:26: Aber es gibt halt auch den Fall, dass jemand einfach komplett unzufrieden ist.

00:08:34: Und selbst wenn es keinen Grund gibt, selbst wenn die Prozesse, sag ich mal jetzt optimal

00:08:39: war, selbst die Prozesse laufen irgendwie alles gut, die Zahlen stimmen und so weiter und

00:08:46: so fort, sind sie einfach im Inneren total unzufrieden und du kannst machen, was du

00:08:51: willst, selbst wenn du den keine Ahnung jeden Tag ein 100 Euro Schein in die Hand geben

00:08:54: würdest, wären sie trotzdem weiter unzufrieden.

00:08:57: Und das hat manchmal ganz unterschiedliche Gründe, dass sie sich vielleicht die Frage

00:09:00: stellen, ist das überhaupt, es ist das, was ich tue, macht mir das eigentlich überhaupt

00:09:05: Spaß?

00:09:06: Oder, was auch im ganz, also welchen Punkt wir auch immer wieder ganz oft mitbekommen,

00:09:11: was Ihnen aber auch nicht bewusst ist, Sie haben Angst vor der Veränderung.

00:09:14: Sie haben passiv Angst vor der Veränderung, da kommen neue Mitarbeiter von außen, die

00:09:19: haben neue Ideen, die bringen einen anderen Spirit mit, einen anderen Drive, die reagieren

00:09:24: auf uns anders, die reagieren auf die Arbeitsprozesse anders und hinterfragen die Sachen auf einmal.

00:09:29: Und da kann es durchaus sein, dass der eine oder andere auch Angst bekommt und sich an

00:09:33: vielen Stellen nicht gewertschützt fühlt, weil da der Meinung ist, guck mal, da kommt

00:09:35: jetzt jemand, der guckt einmal von außen drauf, hat eine richtig geile Idee, aber wir haben

00:09:39: noch die letzten 20 Jahre überhaupt keine schlechte Arbeit gemacht und dann geht das

00:09:42: im Kopf kinolos und da ist einfach auch ganz viel, oder oftmals ist da auch ganz viel Spiel,

00:09:47: die Angst mit, die Angst vor Veränderungen, was passiert jetzt?

00:09:50: Aber da musst du dir erstmal eingestehen, Matthias, dass du ein Bewahrer bist, also

00:09:54: dass du jemand bist, der gerne in der Komfortzone bleiben möchte, der gerne möchte, dass

00:09:59: alles so bleibt wie es ist und diese Erkenntnis ist ja meist gar nicht da, sondern das ist

00:10:04: viel mehr da, die anderen sind schuld und die anderen machen Fehler und die anderen

00:10:07: sind dafür verantwortlich, dass es mir nicht gut geht und die Firma ist verantwortlich dafür,

00:10:11: dass es mir nicht gut geht.

00:10:12: Ich gebe die Verantwortung meiner Gefühle ständig ab.

00:10:15: Genau, und das sind die Punkte, wo wir dann versuchen, rauszukitzen und ich wollte es

00:10:21: nicht sagen, dass er die Einsicht hat, sondern wir beobachten das dann ganz oft, wir nehmen

00:10:24: es dann wahr, weil wenn man dann in den Gespräch geht, in den Austausch geht, dann kriegt man

00:10:28: schon mit, wo der Hase läuft, ob das jetzt wirklich Probleme sind oder ob derjenige wirklich

00:10:33: Sorge hat vor der Veränderung und versucht krampfhaft an dem Stadiesgro festzuhalten

00:10:40: und dann beginnen die Probleme eigentlich erst.

00:10:42: Wenn du Leute hast, die versuchen zu bewahren, weil die boykottieren alles.

00:10:46: Die boykottieren alles.

00:10:47: Die boykottieren alles, die lassen dich auflaufen, die lassen die neuen Kollegen auflaufen,

00:10:51: alles nur, dass sie, dass alles so bleibt wie es ist.

00:10:55: Ja, und dann wird im Hintergrund extrem viel gestichelt und die meisten denken dann immer,

00:11:00: wir kriegen das gar nicht mit, aber an uns wird so viel ran getragen, dass wir das im

00:11:05: Hintergrund, also dass wir das einfach auch mitbekommen und das ist wirklich traurig

00:11:10: und deswegen versuchen wir in den Austausch und in den Gespräch zu gehen und da liegt

00:11:17: es aber dann auch wiederum die Verantwortung bei der Person, mit der wir sprechen, dann

00:11:21: auch in die Veränderung zu gehen, also zu verstehen, okay, wir zeigen jetzt Interesse,

00:11:26: wir hören zu, wir versuchen gemeinsam an den Problemen zu arbeiten, aber es liegt auch in

00:11:31: der Verantwortung eines jedem selbst, diese Veränderung anzustoßen, weil dann hast du nämlich

00:11:36: genau das, was ich vorhin gesagt habe, Schimmelpilz, du verbreitest unfassbar viel Gift, unfassbar

00:11:42: viel Unruhe, du hast eine Aura, die du selbst vielleicht gar nicht merkst, aber die nur

00:11:46: nach außen ausstrahlst.

00:11:47: Ja.

00:11:48: Und das ist ganz schlimm für ein Team, weil es, die Entschuldigung, weil es eine totale

00:11:53: Lähmung hervorrufen kann.

00:11:54: Und diese Öffnung herbeizuführen bei dem, bei dem Gegenüber ist gar nicht so einfach

00:12:02: und manchmal ist es dann auch da hilfreich, dass man sich Hilfe von außen holt, dass

00:12:07: man einfach sagt, okay, wenn wir als Geschäftsführer gar nicht vorbeikommen, aber trotzdem halt

00:12:10: der Meinung sind, wir würden ganz gerne die Person halten, kann in durchaus Sinn machen,

00:12:14: dass man jemand von außen holt, jemand außen stehenden, zum Beispiel einen Coach, einen

00:12:17: erfahrenen Coach, der dann wirklich versucht dort auch nochmal anzugreifen und dort in

00:12:22: die Mediation geht, in die Mediation geht.

00:12:25: In der Persönlichkeitsentwicklung geht auch.

00:12:29: Persönlichkeitsentwicklung, da auch nochmal nachfragt, weil mit und da brauchen die Menschen

00:12:32: halt, also brauchen die jemanden von außen, wo sie das Gefühl haben, da können sie sich

00:12:39: öffnen, weil wer öffnet sich gerne der Geschäftsführung gegenüber.

00:12:43: Ja.

00:12:44: Das ist einfach mal ganz ehrlich, wir waren ja früher genauso.

00:12:45: Und da können wir den noch nicht verübeln, verübeln wir den auch nicht, weil das ist

00:12:48: verdammt schwer, sich wirklich der Führungskraft oder der Geschäftsführung gegenüber zu öffnen.

00:12:53: Und das wissen wir und deswegen haben wir bei uns im Haus auch einen Coach etabliert,

00:12:56: mit dem die Leute reden können, die können sich anmelden.

00:12:58: Wir haben immer wieder Terminslots da und dass die einfach mit ihm auch in den Austausch

00:13:02: gehen.

00:13:03: Und wir selber sind ja ausgebildete Coaches, das ist ganz klar, das Verhältnis ist ein

00:13:08: Coach-Coachie, nennt man es ja Verhältnis.

00:13:10: Das heißt, alles was dort besprochen wird, bleibt in diesem Gesprächsraum.

00:13:14: Nur, wenn die beiden vereinbaren bestimmte Themen werden nach außen getragen, ob es

00:13:20: ins Team rein ist an die Führungskraft und die Geschäftsführung, nur dann gehen Themen

00:13:23: raus.

00:13:24: Ansonsten ist da ein Vertrauensverhältnis wie zwischen Anwalt und Mandat.

00:13:27: Es geht dort nichts raus und wir beide, wir werden auch niemals nachfragen den Coach,

00:13:32: was wurde da besprochen, sondern wir haben den Coach zur Verfügung gestellt und haben

00:13:35: gesagt, bitte, bitte unterstützt du uns dabei und unterstützt zu unseren Mitarbeiter, dass

00:13:40: sie selber erkennen, ob sie Probleme haben und wenn ja, wo die sind und wie man sie gemeinsam

00:13:45: lösen kann, gib ihm entsprechend das Toolset an die Hand, dass sie ihre Probleme mit dir

00:13:50: gemeinsam oder alleine lösen können.

00:13:51: Und das ist der Ansatz, den wir zusätzlich noch fahren zu den Gesprächen, die wir sowieso

00:13:55: schon mit den Mitarbeitenden.

00:13:56: Genau, du hast es schön gesagt, weil unser Ziel ist ja dahinter, dass das den Mitarbeiter

00:14:00: hilft und dass er es schafft seine Themen zu lösen, also erstmal anzuerkennen, okay,

00:14:07: ich habe ein Thema und ich muss das bearbeiten, weil ich dann einfach auch mit viel besser

00:14:12: und mit mehr Freude auch wieder zur Arbeit komme oder dass diese Coachings eben auch

00:14:16: dabei unterstützen und vielleicht auch zu erkennen, okay, das was ich hier gerade mache,

00:14:20: das macht mich halt einfach gerade nicht glücklich, ich brauche eine Veränderung und lieber Coach

00:14:24: kannst du mich vielleicht bei dieser Veränderung auch begleiten, weil sowas ist nicht einfach,

00:14:28: ich meine wer kommt gerne raus aus seinen eigenen Komfortzonen, es gibt Leute, die

00:14:32: springen unfassbar gerne jeden Tag ins galte Wasser, aber es gibt eben auch die Menschen,

00:14:36: die haben da ein wahnsinniges Problem damit.

00:14:38: Aber da ist es das, was wir sagen, wir geben Chancen und Möglichkeiten, aber auch durch

00:14:43: eben Coaches, die sie dann dabei auch unterstützen.

00:14:45: Genau, und liebe Führungskräfte, es kann auch mal da mal herauskommen, dass ein Mitarbeiter

00:14:50: feststellt, dass das Unternehmen oder die Abteilung nicht mehr das richtige, also die

00:14:55: richtige Abteilung, das richtige Unternehmen ist, dass der von sich aus die Trennung herbeiführen

00:14:58: möchte, weil er erkannt hat, dass er hier nicht mehr glücklich ist und eigentlich ganz

00:15:02: woanders hin möchte und dann halt auch endlich mal den Mut fasst, vielleicht seine Träume

00:15:06: zu verwirklichen, auch das kann passieren, wenn ein Coach kommt und mit in die Persönlichkeitsentwicklung

00:15:11: geht.

00:15:12: Und das ist wichtig, das ist richtig, weil dann hast du auch wieder dort Kräfte freigesetzt,

00:15:15: der wird hier rausgehen auch mit einer Motivation sein Traum zu verfolgen und sagen, ey, die

00:15:19: haben wir da ermöglicht, die sind nicht böse und sonstige, sondern es kann auch eine Chance

00:15:23: sein, weil du dann auch Leute ziehen lässt, die eigentlich nur aus Zwang hier waren, weil

00:15:28: sie Geld verdienen wollten und dadurch halt auch einfach durch so eine unterbewusste Aura

00:15:34: ausgestrahlt haben.

00:15:35: Aber wichtig ist mir zu erkennen, Persönlichkeitsentwicklung kann auch bedeuten, dass die Menschen

00:15:40: dann einfach das Unternehmen verlassen und das ist auch gut so.

00:15:43: Ja.

00:15:44: Das ist nichts Schlimmes.

00:15:45: Ja, bin ich komplett bei dir.

00:15:46: Ich würde das jetzt, sage ich mir nicht nur in den Appell an die Führungskräfte, sondern

00:15:49: bei jedem selbst wirklich zu gucken, da ist das, was ich tue, macht mir das Spaß.

00:15:54: Also Matthias, die Frage an dich, warum steh ich so jeden Morgen auf?

00:15:59: Weil ich weiß, dass ich in diesem Unternehmen etwas bewegen kann, weil mir die Arbeit Spaß

00:16:03: macht.

00:16:04: Also mir macht die Spaß mit den Menschen, die wir haben.

00:16:05: Wir haben unglaublich viel Potenzial in dieser Firma.

00:16:08: Wir haben Mitarbeiter, die haben richtig Bock, die wollen richtig und mit denen möchte ich

00:16:12: arbeiten.

00:16:13: Wir haben hier so viele Themen, die wir angreifen können.

00:16:14: Wir können nicht alle auf einmal machen, aber wir können die sukzessive angehen.

00:16:16: Und solange wir hier Mitarbeiter haben, die richtig Lust haben hier zur Arbeit mit uns

00:16:21: zu arbeiten, einfach voranzuschreiten, stehe ich Friedmungsgerne auf und ich sehe diese

00:16:25: Potenziale.

00:16:26: Ich sehe diese Potenziale sowohl bei den Mitarbeitern, die schon jahrelang oder jahrzehntelang

00:16:30: bei uns dabei sind, die vielleicht zwischendurch mal kurz am Deuren Röschchen Schlaf waren,

00:16:34: aus welchen Gründen auch immer, ist es völlig legitim.

00:16:36: Aber die jetzt wieder wach werden und die jetzt wieder richtig Bock haben mit uns zu arbeiten

00:16:39: und aber auch bei den neuen Mitarbeitenden, die auch kommen, weil sie den Drive hier merken,

00:16:44: die kommen, weil sie vielleicht ein Podcast von uns gehört haben, unsere Social Media

00:16:47: Aktivitäten gehört haben und dann sitzen die bei uns im Vorstellungssgespräch und

00:16:50: sind total begeistert von uns, aber auch von der Führungskraft, die sie dort begleitet,

00:16:55: weil wir machen die Vorstellungssgespräche nicht alleine.

00:16:56: Man merkt, ich bin total voll am Flammenlicht.

00:16:58: Genau, das wollte ich nämlich gerade sagen, weil ich stelle dir die Frage und frage dich,

00:17:01: warum stehst du jeden Morgen auf?

00:17:03: Und das Erste, was ich Blitzen sehe, sind deine Augen, deine Körperhaltung, deine

00:17:09: Geschwindigkeit beim Reden.

00:17:11: Und ich sehe, wie es in deinem Kopf sprudelt, da ist super viel Energie.

00:17:16: Und genauso geht es mir eben auch, dass ich sage, so hart wie manche Tage einfach sind,

00:17:22: so hart dieser Job auch manchmal ist, nicht nur manchmal, sondern aktuell wirklich jeden

00:17:25: Tag ist.

00:17:26: Ich komme jeden Tag gerne zur Arbeit, weil ich weiß, ich kann etwas gestalten.

00:17:31: Ob es immer zu einem positiven Ergebnis führt, ist was anderes.

00:17:34: Aber ich kann gestalten.

00:17:35: Und wenn du aber jeden Morgen aufstehst mit einem Bauchschmerzgefühl und dieses Bauchschmerzgefühl

00:17:43: verbreitest in deiner Abteilung und damit so viele Menschen in deiner Umgebung lehmst,

00:17:48: dann solltest du die Frage stellen, bin ich hier überhaupt richtig?

00:17:51: Oder was ist der Schmerz, der mich behindert, wieder glücklich zu sein?

00:17:54: Genau, und welche Unterstützung brauche ich, um diesen Schmerz zu lösen?

00:17:57: Genau, und dann haben auch die Mut zu haben, auf die Führungskraft hinzugehen und zu sagen,

00:18:00: du passen auf, ich habe mal drüber nachgedacht.

00:18:02: Über folgende Punkte möchte ich mich ganz gerne mit dir unterhalten.

00:18:05: Das habe ich erkannt und das brauche ich, um hier wieder glücklich zu werden.

00:18:08: Haben wir die Möglichkeit, das zu erreichen und da wirklich auch drauf zu gucken.

00:18:11: Oder halt für sich selber festzustellen, eigentlich mache ich nichts, ob der mehr keinen Spaß macht.

00:18:14: Die Beführungskraft, du, ich habe jetzt gerade für mich erkannt, die letzten Jahre waren

00:18:19: schön, aber mein Traum ist eigentlich XY und den verfolge ich jetzt.

00:18:23: Und da bin ich ganz bei dir, auch nicht nur die Beführungskrifte, sondern die Beführungskrifte

00:18:27: Liebe Zuhörer, wenn ihr wirklich unglücklich seid und frimons mit Bauchschmerz auf die Arbeit kommt, hört noch mal tief in euch.

00:18:33: Was ist es, was euch hindert, dass ihr wieder glücklich werdet?

00:18:37: Das heißt nicht, dass ihr jetzt gleich morgens hinrennen soll und kündigen soll, sondern geht doch einfach mal tief in euch und stellt euch doch mal bei euch selber die Frage.

00:18:42: Gebt nicht die Schuld oder die Verantwortung an die Führungskräfte ans Unternehmen, sondern mal an euch und überlegt euch was ihr braucht und geht dann in den Dialog.

00:18:49: Wir versprechen euch nicht, dass das immer zu 100 Prozent funktioniert.

00:18:52: Es gibt auch Führungskräfte, die sind da nicht so offen.

00:18:55: Die werden, da werdet ihr auf Taubeon stoßen, aber dann habt ihr auch eure Antwort.

00:18:59: Dann habt ihr auch eure Antwort. Das ist auch eine Antwort.

00:19:01: Es ist nicht das heilmittel, also das heilmittel ist immer Kommunikation.

00:19:04: Du redest immer aus der Mitarbeiter Sicht, die dann zu der Führungskraft geht, aber auch die Führungskraft selber ist damit ja auch mit gemeint.

00:19:12: Also und deswegen auch die Ansprache an alle, dass da jeder in sich hinein heuchen sollte.

00:19:17: Sowohl Führungskraft als auch Mitarbeiter.

00:19:20: Und ja, und man hört es schon heraus, dass es, wir sind immer noch nicht bei der Trennung angelangt, weil das einfach, ja, weil es einfach ein sehr, sehr langwieriger Prozess bei uns auch ist.

00:19:31: Außer, wie wir vorhin besprochen haben, es passiert irgendwas außergewöhnliches, dann kann es auch mal von heute auf morgen sehr, sehr schnell gehen.

00:19:39: Aber ich möchte ganz kurz noch einmal kurz reingerichtet mal dir.

00:19:42: Es ist, war für uns auch ein Lernprozess, dort wirklich hinzukommen, wirklich auch zu erkennen, dass das, dass, dass diese Gespräche, diese Coachings auch wichtig sind.

00:19:49: Die haben wir jetzt auch erst über unsere Amtszeit nach und nach eingeführt.

00:19:52: Am Anfang war es auch noch ein bisschen anders.

00:19:54: Da kommen wir gleich noch drauf zurück, aber wir mussten uns diesen, diesen Status, den wir jetzt gerade haben und versuchen zu halten, den mussten wir uns auch erarbeiten.

00:20:02: Da mussten wir auch, ja, da mussten wir auch erst unseren Weg finden, was passt zu uns, was passt zu unserer Firma, was passt zu unseren Mitarbeitenden.

00:20:09: Also, nur weil es bei uns jetzt passt, heißt das nicht, dass es überall anders auch passt.

00:20:13: Entschuldige, jetzt bringt ihr ins Wort gefangen.

00:20:15: Nee, alles gut. Ich wollte eigentlich nur mal, nur mal diesen Prozess ganz kurz zusammenfassen.

00:20:18: Also, ich habe angesprochen, also gemeinsam haben wir angesprochen, das Thema Identifizieren, dass hinein fühlen, dass hinein spüren.

00:20:25: Die Stimmen werden immer lauter.

00:20:27: Dann die Identifizierung auch okay.

00:20:30: Ist es, sag ich mal, eine Gesamt, geht es irgendwie um was Arbeitstechnische oder ist es wirklich eine Person?

00:20:36: Dann, wenn eine Person identifiziert wird, mit dieser Person ins Gespräch gehen, hören, was, was steckt da vielleicht dahinter?

00:20:44: Dann Chancen geben, der Veränderung, das Möglichkeiten auch haben, es irgendeine Veränderung herbeizuführen, Coaches mit an die Hand zu geben.

00:20:53: Und erst wenn du alles, alles Mögliche ausprobiert hast.

00:20:58: Also wirklich, wirklich alles, aber es ist nichts verändert.

00:21:01: Und für mich ist es immer ganz, ganz krass, wenn ich dann merke, man, dieses Team könnte so viel mehr leisten.

00:21:10: Also, beziehungsweise, da sind so viele Potenziale, da sind so viele Energien, da sind so viele Menschen, die einfach gerade irgendwie gehindert und geblockt werden.

00:21:19: Wenn das jetzt, sag ich mal, der Grund ist wegen der Person, die da jetzt, sag ich mal, super viel Stimmung und Unruhe verbreitet und ich diese Person rausnehme und dann Energien entfacht werden

00:21:31: und diese Person sich aber nicht verändern möchte, dann ist es vielleicht jetzt wirklich an der Zeit, diese Person rauszunehmen.

00:21:39: Und das klingt hart, aber es ist so.

00:21:43: Ja, da muss man dann auch über die Chicks alles Einzelnen auch mal drüben weggucken und aufs Gesamtbild gucken.

00:21:50: Also, einerseits auf die Performance der Abteilung, aber auch aufs Unternehmen zu gucken.

00:21:56: Was könnte dieses Unternehmen noch leisten, aber was könnte diese Abteilung leisten?

00:21:59: Hast du gerade so schön gesagt, eine Person kann eine Abteilung so sehr blockieren.

00:22:03: Wir haben es in der Vergangenheit auch mehrfach gesehen und wir hatten eine Produktivität-Steilung von 30, 40, weiß ich da toll, wie viel Prozent.

00:22:09: Aber da war eine Befreien drin, die Leute sind wieder mit einem Lächeln zur Arbeit gekommen.

00:22:13: Die haben sich die Prozesse angenommen, die haben die Arbeit, die die andere Person gemacht hat, aufgeteilt und haben miteinander gesprochen und geguckt,

00:22:21: wie können wir die Prozesse jetzt so optimieren, ohne dass wir alle mehr arbeiten müssen, ohne dass es gegebenenfalls auch gleich zwingt notwendig ist, den eins zu eins ersetzen.

00:22:27: Also, da werden so viele Energien frei, das glaubt man gar nicht, aber wir haben es jetzt schon an so vielen Stellen immer wieder gesehen, was für Energien das freisetzen kann,

00:22:35: wenn man dort Menschen rausnimmt und wie gesagt, es fällt auch uns nicht leicht, Kündigungsgeschichte zu führen.

00:22:40: Überhaupt nicht, das ist das Schlimmste.

00:22:42: Und diese Kündigung ist ja erst herbeigeführt und am Worn, nachdem wir viel mit ihm gearbeitet haben, also viel persönliche Gespräche gehabt,

00:22:47: gemacht haben wir gerade so schön gesagt, Zielvereinbarung treffen, mit Coaches arbeiten etc. etc.

00:22:52: Und wenn das nicht fruchtet, also jetzt wiederhole ich dich gerade, Entschuldige, dann nehmen wir erst die Leute raus und dann steht halt das Wohl der Firma über das Wohl des Einzelnen.

00:22:59: Wir haben ja erst mal nur mit dem Einzelnen gearbeitet, haben ihm Möglichkeiten gegeben, haben ihn Chancen gegeben

00:23:03: und haben auch wirklich intensiv daran gearbeitet und mitgewirkt, dass er in die Veränderung kommt.

00:23:08: Und wenn er das persönlich einfach oder wenn die Person das persönlich einfach nicht annehmen möchte,

00:23:12: dann hast du so schön gesagt, dann ist halt einfach das Recht auf Trennung da.

00:23:16: Genau und meistens ist es dann aber so, wenn dieses Gespräch dann stattfindet,

00:23:22: hat der Mitarbeiter immer die Wahrnehmung, man hat mit mir ja gar nicht gesprochen, man hat mit mir ja gar nicht gearbeitet.

00:23:27: Was auch völlig legitim ist, denn manchmal kann es auch sein, dass so ein Prozess über Jahre geht.

00:23:32: Ja, dass es immer wieder Vorfälle gab, man ins Gespräch gegangen ist und dann wieder noch Raum Zeit gegeben hat,

00:23:39: dann hat sich mal wieder positiv verändert, aber dann ging es wieder komplett in die andere Richtung.

00:23:43: Also so ein Prozess dauert nicht nur zwei, drei Wochen oder zwei, drei Monate, manchmal kann das auch über Jahre sein.

00:23:49: Und glaubt mal nicht, dass Matthias und ich uns immer einig sind, dass es jetzt Schluss ist.

00:23:59: Das ist für uns beide auch immer ein Struggle, bis wir beide an den Punkt haben,

00:24:04: weil wir müssen beide da committed sein, dass wir beide sagen, okay, und jetzt ist Schluss.

00:24:11: Und das ist echt schwierig.

00:24:13: Ja, es verdammt herausfordernd.

00:24:15: Und auch wir lassen uns an der Stelle oftmals von einem Coach begleiten, der dann einfach übersetzt,

00:24:20: der dann auch einfach mal die Emotionen rausnimmt, weil gerade bei so einem Thema ist man halt auch emotional.

00:24:24: Und da geht man schnell mal aus der Sachebene, in die emotionale Ebene

00:24:28: und fühlt sich vom gegenüber überfahren, nicht verstanden, emotional angegriffen, etc.

00:24:33: Und auch wir holen uns dann die Unterstützung von einem Coach, der dann einfach wirklich zwischen uns vermittelt,

00:24:40: der auch eine Mediation zwischen uns durchführt und dann wirklich die Fragen stellt,

00:24:45: also die wir einfach wegbügeln, weil die wir uns zu dem Zeitpunkt überhaupt nicht wichtig sind,

00:24:48: obwohl die massiv essentiell sind.

00:24:50: Und es ist auch gut, dass wir streiten, weil wenn hier nur einer wirklich das sagen hätte,

00:24:55: dann wären vielleicht nur noch die Ja-Sager von mir da oder nur noch die Ja-Sager von dir da.

00:25:02: Und das ist ja auch nicht richtig, sondern es muss ja immer zum Wohl der Firma sein und nicht zum Wohl des Einzelnen.

00:25:07: Und da wirklich differenziert drauf zu gucken, ist halt ganz wichtig.

00:25:11: Und da auch eine gemeinsame Linie zu fahren, ist verdammt schwierig, ist verdammt herausfordernd.

00:25:14: Ja, aber gerade das macht es aus, dass wir dann am Ende des Tages auch gemeinsam die richtige Entscheidung treffen.

00:25:21: Genau, und ich muss tatsächlich sagen, dass ich keine Entscheidung bereue, die wir da getroffen haben.

00:25:29: Bereue ich nicht, aber wir tun 102 Sachen. Allein oder zwei Königungen tun wir schon.

00:25:33: Die tun mir alle weh?

00:25:34: Die tun mir weh. Auch jetzt noch nachträglich. Die hängen auch noch.

00:25:37: Also da mag ich mich schon Gedanken, weil es dann wirklich auch Menschen waren, wo man einfach Potenzial gesehen hat.

00:25:42: Weil die ist es vor allem bei den jungen Leuten.

00:25:44: Gerade bei den jungen Leuten tut es mir immer meisten weh, weil ich war ja selber auch ein Rüppel und ein Raudi

00:25:48: und war ja auch nicht immer derjenige, der höhere ich war bin ich heute immer noch nicht.

00:25:51: Aber da tut es mir halt am meisten weh, weil ich halt dann auch viele junge, wir hatten viele junge da.

00:25:55: Da habe ich halt einfach Potenzial gesehen, aber ich weiß nicht, warum die den Schuss nicht gehört haben.

00:26:00: Und da tut es mir weh. Und dann hört man aber so, oder sieht so auf Social Media oder wo man hört woanders,

00:26:06: dass die in einer anderen Firma gekommen sind und dann da glücklicher sind.

00:26:08: Und dann freu ich mich doch wieder, dass sie dann doch wieder ihren Weg gefunden haben

00:26:12: und vielleicht an der anderen Firma dann einfach für sich einen guten Weg gefunden haben, mit dem sie leben können,

00:26:17: wo sie vielleicht sogar Karriere machen und dann beruhigen.

00:26:20: Das ist für mich wieder eine innerliche Beruhigung.

00:26:21: Aber gerade bei jungen Leuten tut es mir am meisten weh.

00:26:23: Ja, ich glaube, weil dafür bindest du halt viel mit dir selber.

00:26:27: Auch da bist du, das ist ja auch bei uns beiden immer ein Thema und du gibst ja auch gerade den jungen Menschen.

00:26:32: Da bist du einfach komplett anders, da erlebe ich dich auch komplett anders.

00:26:36: Da lässt du auch viel mehr Sachen zu, bist da viel genehmiger als ich.

00:26:42: Und da bist du wirklich sehr supportive und sehr unterstützend den jungen Menschen gegenüber.

00:26:49: Und wenn das dann wirklich alles nicht fruchtet und wir dann wirklich diesen Weg gehen müssen,

00:26:53: weil wir merken, dass da auch wieder eine Lehmung dadurch stattfindet,

00:26:57: dann merke ich richtig, wie dich das ... also wir hatten dieses eine Trennungsgespräch gehabt,

00:27:00: wo ich dann mit reingegangen bin, weil ich dann doch gemerkt habe, dass ich das sehr emotional gemacht habe.

00:27:05: Und genauso ist es andersrum, wenn du merkst, dass ich emotional werde, gehst du auch mit ins Gespräch rein.

00:27:11: Und verstehe das nicht falsch mit dem Bereuen, sondern ich meine damit einfach ...

00:27:15: Also wenn wir diese Trennungsgespräche führen, dann hat das ja nie mit den Menschen an sich zu tun.

00:27:22: Sondern dass wir wirklich unternehmerisch drauf gucken, passt das jetzt oder passt das nicht.

00:27:26: Und wir hatten ein Trennungsgespräch durchgeführt, wo der Mitarbeiter jetzt glücklicher denn je ist.

00:27:31: Viel näher an der Familie dran ist, einen Job hat, der ihm richtig Spaß macht, wo er anerkannt ist,

00:27:36: wo die Leute gerne mit ihm zusammenarbeiten und der ja auch im Nachgang gesagt hat,

00:27:39: dass er keinen Groll mehr auf uns hat.

00:27:41: Und er letztens auch zum Geburtstag gratuliert hat, ja?

00:27:45: Mir auch, mir auch.

00:27:47: Jetzt bin ich einfach süchtig.

00:27:49: Nein, nee, das ist ja schön und so soll es ja eigentlich auch sein.

00:27:53: Und klar, wenn du dich dann von den Menschen trennst, sind die mega pissig auf dich, um es mal wirklich ganz flapsig zu sagen.

00:28:01: Aber wenn du dann solche Beispiele hast und wenn du siehst, dass du eigentlich den Menschen dabei unterstützt hast,

00:28:07: raus aus diesem Kreislauf zu kommen und er jetzt viel glücklicher ist, dann freut mich das richtig zu sehen.

00:28:13: Und ja, wie viel Zeit haben wir noch mal zu sehen?

00:28:17: Wir sollten jetzt wirklich mal zu dem Gespräch kommen.

00:28:19: Wie fühlt es sich um Trennungsgespräch?

00:28:21: Dann machen wir mal, wie viele Minuten wir schon haben.

00:28:23: 28 Minuten.

00:28:25: Was hältst du denn davon, wenn wir nicht ein Teil zwei davon machen?

00:28:27: Nein, wir ziehen jetzt durch.

00:28:29: Dann ist der Podcast halt 35 Minuten lang, ist halt auch okay.

00:28:33: Also fahrt noch mal einmal um Block, damit ihr noch den restlichen Teil hört.

00:28:39: Okay, jetzt sind wir an den Punkt angelangt. Es geht nicht mehr weiter.

00:28:43: Wir haben uns geeinigt, wir haben uns gekloppt und haben uns entschieden, wir gehen den Weg der Trennung.

00:28:47: Wie läuft in so ein Trennungsgespräch ab, Matthias?

00:28:51: Also erstmal fühlen wir selber auch in uns selber hinein.

00:28:55: Also wir gucken erstmal, sind wir bereit für dieses Gespräch?

00:28:57: Wir haben uns immer gelernt von unserem Interim-Geschäftsführer, auf uns selber zu hören.

00:29:01: Wirklich zu gucken, hast du warme Hände, hast du schwitzige Hände oder kalte Hände?

00:29:05: Selber dieses Gespräch mal kurz im Kopf durchführen.

00:29:07: Wie fühlst du dich heute gerade? Fühlst du dich in der Lage, dieses Gespräch emotional auszuhalten, durchzuführen?

00:29:11: Und das ist der erste Schritt, den wir wirklich gehen.

00:29:14: Und dann einigen wir uns beide drauf, wer fühlt das Gespräch?

00:29:17: Also wer fühlt sich mehr an der Lage?

00:29:19: Und wer ist vielleicht auch emotional weiter weg?

00:29:21: Und schuldigung, manchmal auch ganz kurzfristig, kurz vor dem Gespräch. Wer geht jetzt rein?

00:29:25: Genau. Weil so ein Trennungsgespräch findet er nicht gleich für morgen zum Sechstatt,

00:29:29: sondern teilweise im Laufe des Tages aus dem Feierabend.

00:29:32: Und da können auch so viele Geschichten dazwischen durch passieren,

00:29:34: die dich emotional mitnehmen oder dich emotional aufrühren.

00:29:37: Und von daher kurz vor dem Gespräch sprechen wir, wer macht's?

00:29:40: Und wir gucken halt wirklich immer drauf, in der Regel ist es so, der, der emotional näher dran ist,

00:29:44: der rückt in den Hintergrund, der ist der Backup.

00:29:46: Und dann geht der rein, der nicht so emotional befangen ist,

00:29:48: weil der dann halt auch einfach mal diesen kleinen Dackelaugen, die da durchaus kommen,

00:29:52: halt auch einfach mal standhält und sagt, okay, pass auf.

00:29:54: Wir haben die Entscheidung gefasst, wie fühlen jetzt die Trennung herbei?

00:29:59: Jetzt bin ich schon voll drinnen im Trennungsgespräch.

00:30:02: Wie, wie, wie, wie findet diese Trennungsgespräch da?

00:30:05: Genau. Und wir gucken, also, da, dieses Gespräch ist relativ unspektakulär.

00:30:10: Also jetzt, nicht dass es jetzt, sag ich mal, Stunden dieses Gespräch dauert,

00:30:14: sondern so ein Trennungsgespräch sollte nie länger als fünf Minuten dauern,

00:30:18: weil es für beide Seiten einfach kein schönes und gutes Gefühl ist

00:30:22: und vor allem will man ja auch nicht den Gegenüber dann noch weiter belagern.

00:30:27: Und das ist schon, also, bald du aussprichst, dass du die Trennung dir wünscht,

00:30:35: sind die Klappen zu bei deinem Gegenum.

00:30:38: Verteidigungsmodus.

00:30:39: Oder genau, dann kommt der Verteidigungsmodus, aber wieso, weshalb, warum.

00:30:42: Und wenn du dann in eine emotionale Diskussion eben einsteigst,

00:30:45: dann kann sich das durchaus in eine komplett irreführende Richtung bewegen,

00:30:51: was für beide Seiten einfach nicht schön ist.

00:30:53: Und dann werden Sachen gesagt, die halt hinterher bereut werden.

00:30:55: Genau.

00:30:56: Und das ist halt auch nicht schön.

00:30:57: Und diesen Raum wollen wir halt einfach nicht geben für keine Seite,

00:31:00: dass da irgendwer es gesagt wird, was im Nachgang, wo ich bereut wird,

00:31:03: weil am Ende des Tages ist es eine Trennung, du hast gesagt, es ist schwer.

00:31:06: Und wenn die Trennung durch ist, die Verträge sind unterschrieben,

00:31:09: dann kann man immer noch mal in den Austausch gehen, wieso, weshalb, warum und da.

00:31:12: Weil dann ist eine gewisse Distanz da, dann ist die Emotionalität ist raus

00:31:16: und dann kann man gerne in den Austausch gehen, das findet, kann man auch machen.

00:31:18: Und man muss auch fähigermaßen dazu sagen, man muss auch unterscheiden,

00:31:21: ob er eine verhaltensbedingte Kündigung oder halt eine betriebsbedingte Kündigung ist.

00:31:25: Bei einer verhaltensbedingten Kündigung.

00:31:27: Es ist ja erstmal keine Kündigung, sondern wir bieten ja erstmal einen Aufwägungsvertrag.

00:31:30: So machen wir das, aber andere Kündigen auch verhaltensbedingte.

00:31:32: Und da ist es halt aus unserer Sicht kurz und knackig, maximal fünf Minuten,

00:31:36: gar nicht so viel rumrätzieren und machen und tun, um so viel Angriffsfläche zu bieten.

00:31:40: Und auf der anderen Seite gibt es die betriebsbedingten Kündigung.

00:31:43: Und da würde ich mir schon ein bisschen mehr Zeit nehmen, wirklich darauf zu gucken, zu erklären,

00:31:46: wieso, weshalb, warum, was haben wir gemacht, warum muss es stattfinden

00:31:49: und vielleicht da an der Stelle auch noch mal supportive zu sein.

00:31:52: Vielleicht kennen wir den einen oder anderen, der ihn vielleicht auffängt, wo wir wissen,

00:31:55: die suchen gerade händeringe Leute, den geht es besser,

00:31:57: dass man da halt nochmal ein paar Impulse, ein paar Empfehlungen mitgibt.

00:32:02: Da würde ich mich zum Beispiel ganz anders verhalten,

00:32:04: weil bei einer verhaltensbedingten über das, was wir heute gesprochen haben,

00:32:06: kurze, knackige Gespräche.

00:32:08: Und gar nicht so viel Angriffsfläche bieten, weil man bereut es hinterher nur.

00:32:11: Du kannst einmal berichten, wie dein erste Trainingsgespräch gelaufen ist,

00:32:14: dann ...

00:32:16: Also, Marzi, meinst du, das erste ist ein bisschen besser gelaufen als dein.

00:32:19: Weil ich es bei dir schon miterlebt hatte, wie es bei dir gelaufen ist.

00:32:22: Okay, soll ich anfangen, wie meinst du gelaufen ist?

00:32:24: Ja, das mach mal so.

00:32:25: Okay, dann fange ich mal an. Also mein erstes Trainingsgespräch war eine Katastrophe.

00:32:27: Muss man wirklich so sagen, war eine Katastrophe.

00:32:29: Er hatte damals das Glück, dass der Interim-Geschäftsführer mit drin war

00:32:33: und der musste mich dann halt noch zum Schluss retten,

00:32:35: weil ich habe mich auf eine Diskussion eingelassen.

00:32:37: Ich habe mich auf eine Diskussion eingelassen und die konnte ich nur verlieren.

00:32:40: Weil dann auf einmal Vorwürfe im Raum stand, auf die ich aber keine Antwort geben kann,

00:32:43: wie die Anmerkmaligkeit genauso war.

00:32:45: Wir haben uns eigentlich nur mit Vorwürfen belappt

00:32:47: und versucht da irgendwie zu ...

00:32:49: Sie hat versucht zu recht ...

00:32:51: Die Person hat versucht zu rechtfertigen, warum sie da bleiben muss.

00:32:53: Ich habe versucht zu rechtfertigen, warum sie gehen muss,

00:32:55: warum das Trennung jetzt herbeigeführt werden muss.

00:32:57: Und irgendwann hat der Interim-Geschäftsführer,

00:32:59: hat dann jemand gesagt, so "schuldigung".

00:33:02: Das ufert die gerade aus, das ist überhaupt nicht richtig.

00:33:05: Die Entscheidung steht, wir werden uns voneinander trennen.

00:33:07: Hier sind die Papiere, bitte nehmen, ab zum Anwalt

00:33:10: und dann diskutieren wir über den Anwalt weiter.

00:33:12: Da wirklich die Emotion rauszunehmen,

00:33:14: weil man diskutiert über eine Sachebene.

00:33:17: Die Entscheidung ist getroffen.

00:33:19: Wir wünschen uns die Trennung

00:33:20: und jetzt verunterhalten wir uns nur noch über die Modalitäten.

00:33:22: Und die am besten mitanwälten.

00:33:24: Und da, also ich habe mich voll in den Näschen gesetzt.

00:33:26: Also das Gespräch war mega unangenehm.

00:33:28: Ich war durchgeschwitzt, ich warte danach extrem schützige Hände,

00:33:32: habe mich total unwohl geführt.

00:33:34: Ich bin sofort den Austausch mit dem Interim-Geschäftsführer gegangen.

00:33:36: Er hatte sich Stichpunkte gemacht,

00:33:39: hat mir dann aufgeführt, wo ich falsch abgebogen bin,

00:33:41: warum das so passiert ist.

00:33:43: Und hat mir dann die entsprechenden Tipps gegeben.

00:33:45: Darüber haben wir uns ja dabei unterhalten.

00:33:47: Ja, darüber hatten wir uns dann unterhalten.

00:33:49: Und dementsprechend, ich will nicht sagen,

00:33:51: dass ich das total toll gemacht habe.

00:33:53: Also auch bei meinem Gespräch war der Interim-Geschäftsführer noch mit dabei.

00:33:55: Du warst mit dabei.

00:33:57: Ja, wir waren zu drückt genau.

00:33:58: Genau, aber ich hatte mir schon so paar Punkte aus dem Feedback mitgenommen,

00:34:01: welche ich dann schon gleich in die Umsetzung,

00:34:03: wo ich in die Umsetzung gegangen bin.

00:34:05: Aber ich habe durchaus gemerkt,

00:34:07: dass es bei mir immer ganz schlimm ist,

00:34:09: wenn ich natürlich meinen Gegenüber sehe

00:34:11: und die Tränen in den Augen sehe,

00:34:13: bei einem Menschen, wo ich nur nie Tränen in den Augen gesehen habe.

00:34:15: Ich bin ein emotionaler Mensch.

00:34:17: Das nimmt mich dann auch mit.

00:34:19: Das berührt mich dann auch.

00:34:21: Und dann standhaft zu bleiben

00:34:23: und das wirklich dann zum Schluss durchzuziehen,

00:34:25: das war schon ziemlich hart.

00:34:27: Also jedes Gespräch ist unterschiedlich.

00:34:29: Es bleiben weiterhin nicht meine Lieblingsgespräche.

00:34:31: Wessen Gespräche ist das?

00:34:33: Lieblingsgespräche ist das schon,

00:34:35: wenn du sagst, okay, wir müssen uns jetzt trennen.

00:34:37: Aber sie sind wichtig fürs Unternehmen.

00:34:39: Und man sollte sich nicht davor scheuen,

00:34:41: diese Wege auch zu gehen.

00:34:43: Weil, wie wir schon gesagt haben,

00:34:45: manchmal Energien freigesetzt werden,

00:34:47: sowohl von dem, von dem du dich trennst,

00:34:49: als auch bei dem Team, bei der Abteilung, bei den Menschen.

00:34:51: Und man sollte sich nicht scheuen, davor diese Wege zu gehen.

00:34:53: Weil das gehört auch mit zum Unternehmenserfolg dazu.

00:34:55: Das ist das, was ich für ein Video habe.

00:34:57: Ich habe mich auch schon sehr gefreut.

00:34:59: Ich habe mich auch schon sehr gefreut.

00:35:01: Ich habe mich auch schon sehr gefreut.

00:35:03: Und das gehört auch mit zum Unternehmenserfolg dazu.

00:35:05: Genau. Und am Ende des Tages sind wir als Führungskräftel

00:35:07: oder als Geschäftsführer auch für den Erfolg des Unternehmens da.

00:35:09: Und wir haben ja auch eine Fürsorgepflicht

00:35:11: fürs Unternehmen und auch für den Rest der Mitarbeiter.

00:35:13: Und deswegen sind deine Worte so wichtig.

00:35:15: Ja.

00:35:17: Das gehört dazu. Es ist zwingend notwendig,

00:35:19: auch mal Trennungsgespräche zu führen.

00:35:21: Lustig ist immer, dass, wenn du es dann verkündet hast,

00:35:23: dann Mitarbeiter auf dich zukommen.

00:35:25: Na ja, also die Entscheidung war ja schon längst überfällig.

00:35:27: Wo wir dann auch sagen, hey, ganz ruhig,

00:35:29: auch du hättest dir gerne eine zweite

00:35:31: und eine dritte und eine vierte Chance vielleicht gewünscht.

00:35:33: Genau.

00:35:35: Ja, vollkommen korrekt. Darüber haben wir gar nicht gesprochen.

00:35:37: Also genau, wir sind ja auch Freunde von mehreren Chancen.

00:35:39: Also nicht nur ein oder zwei Chancen,

00:35:41: sondern durchaus auch eine dritte und vierte, weil wir uns das alle wünschen.

00:35:43: Und du hast gerade so Treffen gesagt, ja,

00:35:45: dann kommen Mitarbeiter und sagen, warum nicht?

00:35:47: Und wie früher? Na ja, weil ihr euch alle eine dritte und vierte Chance.

00:35:49: Und da geben wir jedem.

00:35:51: Ja, also manchmal habe ich das Gefühl,

00:35:53: uns nimmt es dann emotionaler mit als die anderen.

00:35:55: Nur Einsatz dazu,

00:35:57: auch bei der letzten Trennung haben wir auch

00:35:59: mit dem Team darüber gesprochen.

00:36:01: Und wir haben auch gesagt, dass es völlig legitim ist,

00:36:03: dass die auf uns dauer sind,

00:36:05: dass sie wütend auf uns sind

00:36:07: oder dass sie ein schlechtes Gefühl uns gegenüber haben.

00:36:09: Und, und, und.

00:36:11: Also auch da sind alle Gefühle und alle Emotionen

00:36:13: auch berechtig und in Ordnung.

00:36:15: Das gehört einfach mit dazu,

00:36:17: wenn du solche Entscheidungen auch triffst.

00:36:19: So.

00:36:21: Und in diesem Sinne würde ich sagen,

00:36:23: Haken dran.

00:36:25: Ich hoffe, ihr konntet vielleicht ein paar Impulse für euch mitnehmen.

00:36:27: Für uns doch ein sehr sensibles Thema,

00:36:29: aber trotzdem ein wichtiges Thema,

00:36:31: vielleicht ein Tabuthema, worüber niemand spricht.

00:36:33: Aber bei uns ist ja alles ungefilter,

00:36:35: transparent, ehrlich und da behalten wir uns bei.

00:36:37: Rüschtsch.

00:36:39: So, Matthias.

00:36:41: Araviderchi.

00:36:43: Bis zum nächsten Mal.

00:36:45: Beim nächsten Mal gibt es dann wieder ein Video-Bond-Ghost.

00:36:47: Okay, also viel Spaß damit.

00:36:49: Bis dahin, ciao.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.