Folge 16: Karriere ohne Limits - Warum Abschlüsse nicht alles sind!

Shownotes

🚀 Was zählt wirklich für eine erfolgreiche Karriere? Leidenschaft oder Zeugnisse?
In unserer neuesten Folge sprechen wir darüber, warum Motivation und Wille wichtiger sind als formale Abschlüsse. Wir teilen unsere eigenen Erfahrungen, warum wir auf Persönlichkeit statt Papiere setzen und wie jeder seinen eigenen Weg gehen kann.
🔥 „Lass dich nicht limitieren!“ 🔥
Ob jung oder alt, ob mit oder ohne klassischen Karriereweg – wer Bock hat, kann alles erreichen!
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00:00:00: Die Blechwirtdosen der Podcast mit Neda und Matthias.

00:00:06: Ja, Grüß Sie alle mit der Namen. Herzlich willkommen zu unserem Video-Podcast der Blechwirtdosen.

00:00:13: Mein Name ist Neda. Mein Name ist Leida Matthias.

00:00:17: Und wir freuen uns, euch wieder zu einem Video-Podcast begrüßen zu dürfen.

00:00:23: Ja, schön wieder hier zu sein. Wie war mein Intro?

00:00:26: Ich denke einige werden es feiern, aber jetzt ist es geil.

00:00:30: Wer weiß, ob wir nicht auch vielleicht Schweizer Zuhörer haben.

00:00:35: Wir haben in der Tat eine Schweizer Zuhörer.

00:00:37: Wenn wir uns in die Analysen gucken, die Schweiz ist der drittstärkste Land, die unseren Podcast hören.

00:00:41: Also von den Zuhörer zahlen.

00:00:42: Und jetzt stelle ich mal vor, mit meinem Grüzi, da fühlen Sie sich ja alle noch mehr angesprochen.

00:00:46: Ich habe Wahnsinn. Sehst du doch die ganze Zeit durch im Swizer Dicschi?

00:00:50: Nein, tatsächlich nicht.

00:00:51: Das ist so Grüzi. Das Grüzi ist einfach schön. Mein Bruder hat eine Zeit lang in der Schweiz gelebt.

00:00:59: Ich finde die Schweiz wunderschön. Landschaftliche Traum.

00:01:04: Ja, wirklich ist wirklich ein Traum.

00:01:06: Da habe ich dieses Grüzi für mich mitgenommen und ich finde es einfach schön.

00:01:11: Und ich finde die Sprache einfach auch irgendwie erhellend.

00:01:14: Ja, das klingt so poetisch, oder?

00:01:18: Also genauso erhellend wie Berliner Rüste.

00:01:21: Das hat mich ja auch total um ihr hauen, als ich vor zehn Jahren nach Berlin gezogen bin.

00:01:25: Okay, ich glaube, wir können mal abends mal beim Bierchen mit irgendwelchen Folaren besprechen.

00:01:29: Jetzt sollten wir einfach mal zum Thema kommen.

00:01:31: Wieso willst du jetzt schon zum Thema kommen?

00:01:32: Erst mal belöffeln wir uns.

00:01:34: Und dann steigen wir erst in diese professionellen Themen ein.

00:01:37: Denkst du, die Leute glauben uns eigentlich, dass wir Geschäftsführer sind?

00:01:39: Nein, die glauben uns kein Wort.

00:01:41: Sind wir aber tatsächlich, ne?

00:01:44: Ne? Ich stelle ja auch noch so die Frage, sind wir es eigentlich?

00:01:47: Ja, tatsächlich sind wir Geschäftsführer.

00:01:49: Ja, manchmal frage ich mich, was machen wir hier eigentlich?

00:01:53: Ist das wirklich die Welt eines Geschäftsführers?

00:01:57: Aber ja, es ist die Welt eines Geschäftsführers.

00:02:00: Ja, also man sieht es ja auch so ein bisschen an unseren Outfits.

00:02:03: Wir sitzen jetzt hier nicht mit Anzug und Krawatte oder mit Röckchen und Blazer.

00:02:09: Wir sind einfach so auch sehr vielseitig, optisch da auch unterwegs.

00:02:14: Wir sind halt auch einfach ein Industriebetrieb.

00:02:16: Und für mich gehört ein Industriebetrieb.

00:02:19: Ja, wenn man große Veranstaltungen hat, kann man gerne einen Anzug anziehen und ein Hemdchen dazu.

00:02:23: Aber sonst sind grundsätzlich, bin ich halt da überzeugt, dass man sich auch ganz normal kleinen kann.

00:02:27: Ich glaube beim letzten Podcast hat ich auch einen Hemd an und einen Pulli an.

00:02:30: Etwas schicker angezogen, weil ich mich einfach, weil ich das Outfit halt einfach cool fand.

00:02:34: Aber sonst sind grundsätzlich für mich Hoodies, Polo Shirts, im Sommer halt auch völlig ein Ordnungs-Sneaker.

00:02:38: Sieht man ja auch davon, es gibt einige zur Auswahl.

00:02:41: Sneaker?

00:02:42: Ja, natürlich.

00:02:44: Und ich finde dann halt einfach reeller.

00:02:49: Einfach reeller, weil wir sind so.

00:02:50: Wir laufen in der Freizeit so rum, wir laufen in der Firma so rum.

00:02:52: Und warum sollen wir als Einzelte in der Firma um Anzug umlaufen?

00:02:55: Wir gehen öfters durch die Produktion und...

00:02:57: Da gab es Geschäftsführer, die dann im Büro vielleicht das Schakett dann ausgezogen haben.

00:03:01: Aber sobald sie aus dem Büro rausgegangen sind, war das Schakett dann anders?

00:03:06: Ja gut, vielleicht war das für sie eine Uniform.

00:03:07: Und ich brauchten sie, die halt einfach um bestimmte Statement für sich selber in sich selber herauszuholen.

00:03:12: Um dann halt damit durch die Firma zu gehen.

00:03:14: Weil sie dann einfach gesagt haben, okay in dem Schakett fühle ich mich wohl.

00:03:16: Jetzt bin ich der Geschäftsführer, jetzt kann ich durchlaufen.

00:03:18: Dann habe ich die breite Brust, die ich brauche.

00:03:20: Ist völlig okay.

00:03:21: Verurteile ich nicht, jeder so wie er das möchte.

00:03:23: Ich persönlich fühle mich im Polo Shirt wesentlich wohler.

00:03:26: Auch in der Jeans mal.

00:03:28: Und Sneaker sowieso.

00:03:29: Ich mag diese Lackschuhe sind nicht mein Favourite.

00:03:32: Sondern ich mag diese Bequemlichkeiten der Sneaker.

00:03:35: In der Firma tragen wir sowieso Arbeitsschutzschuhe.

00:03:37: Weil wir häufig durch die Produktion gehen.

00:03:40: Und dann müssen wir einfach Arbeitsschutzschuhe tragen.

00:03:42: Da gibt es mittlerweile auch Verdammt-Paketen.

00:03:44: Wir sind ja kein Mode-Podcast.

00:03:46: Ich wollte dir einfach nur sagen, wie cool wir aussehen.

00:03:48: Und du fängst da aus an eine Philosophie-Diskussion.

00:03:51: Aber du kennst mich doch dann, dass du mir halt sowas nicht...

00:03:53: Das ist ja eine steile Frage.

00:03:55: Ich habe dir gesagt, lass uns ins Thema einstrengen.

00:03:57: Ja, aber wir müssen erst mal gut reinkommen, verstehst du?

00:03:59: Jetzt haben wir uns genug Bölle für.

00:04:01: Wie fandest du denn den ersten Videopodcast?

00:04:03: Im Nachhinein betrachtet es eine coole Erfahrung.

00:04:06: Ich glaube, wir haben es da gesehen.

00:04:08: Man hat sich am Anfang noch sehr nervös.

00:04:10: Man wusste noch nicht so richtig, wie man damit umgeht.

00:04:12: Man hat die ganze Kamera, da eine, da eine, da eine.

00:04:14: Überall sind Kameras.

00:04:16: Und irgendwie müssen wir uns auf uns konzentrieren.

00:04:18: Weil wir führen das Gespräch nicht mit der Kamera, sondern mit uns.

00:04:20: Und die in der Musikiert hat nachgelassen.

00:04:22: Und dann ist man in diesen Flow gekommen.

00:04:24: Man hat die Kameras nicht mehr wahrgenommen.

00:04:26: Klar, die Mikros sind da.

00:04:28: Aber die haben wir im Büro auch, wenn wir den Podcast dort aufnehmen.

00:04:30: Matsi, mach jetzt bitte nicht schon wieder in den Grundsatz.

00:04:32: Du hast eine Frage gestellt und Antwort.

00:04:34: Ich wollte es noch haben.

00:04:36: Kurz und knabberig.

00:04:38: Ich fand den Podcast cool.

00:04:40: Ich möchte dir nur noch einen Kompliment machen, bevor wir einsteigen.

00:04:42: Wie geil dich heute aussieht.

00:04:44: Oh Mann, selbstbewusstsein hast du auf jeden Fall.

00:04:46: Nein, ich möchte dir sagen, dass ich extrem stolz auf dich bin.

00:04:48: Wie du das alles so händelst.

00:04:50: Auch so mit Kamera und hier, dass wir sowas machen.

00:04:52: Ich kenne dich ja jetzt auch seit 10 Jahren.

00:04:54: Und weißt, dass das eigentlich nicht deinem naturell entspricht.

00:04:56: Und dass du dir das nicht so gut kenne.

00:04:58: Ich kenne dich jetzt auch seit 10 Jahren.

00:05:00: Ich kenne dich jetzt auch seit 10 Jahren.

00:05:02: Ich kenne dich jetzt seit 10 Jahren.

00:05:04: Ich kenne dich jetzt seit 10 Jahren.

00:05:06: Ich kenne dich jetzt seit 10 Jahren.

00:05:08: Ich kenne dich jetzt seit 10 Jahren.

00:05:10: Ich kenne dich jetzt seit 10 Jahren.

00:05:12: Ich kenne dich jetzt seit 10 Jahren.

00:05:14: Ich kenne dich jetzt seit 10 Jahren.

00:05:16: Ich kenne dich jetzt seit 10 Jahren.

00:05:18: Ich kenne dich jetzt seit 10 Jahren.

00:05:20: Ich kenne dich jetzt seit 10 Jahren.

00:05:22: Ich kenne dich jetzt seit 10 Jahren.

00:05:24: Ich kenne dich jetzt seit 10 Jahren.

00:05:26: Ich kenne dich jetzt seit 10 Jahren.

00:05:28: Ich kenne dich jetzt seit 10 Jahren.

00:05:30: So, jetzt steigen wir uns das Thema ein.

00:05:32: Genau, jetzt steigen wir uns das Thema ein.

00:05:34: Jetzt nach 10 Minuten blitzern reden.

00:05:36: Wir steigen uns das Thema ein.

00:05:38: Genau, möchte an der Stelle auch unsere Mitarbeiter grüßen.

00:05:40: Hallo.

00:05:42: Die Sie auch unseren Podcast hören.

00:05:44: Und daran Spaß haben.

00:05:46: Und dann lassen Sie uns mal einsteigen.

00:05:48: Also, Matthias, folgendes.

00:05:50: Wir hatten ja schon mal

00:05:54: ein Podcast gehabt zu dem ganzen Thema Generation Z.

00:05:56: Wir hatten ein Podcast gehabt zu dem ganzen Thema Generation Z.

00:05:58: Wir hatten ein Podcast gehabt.

00:06:00: Einem Podcast gehabt.

00:06:02: Wo wir auch so ein bisschen über unseren Werdegang gesprochen haben.

00:06:06: Es ist aber auch kurz angerissen haben.

00:06:08: Und es gab jetzt so zwei Situationen.

00:06:10: Die haben mich noch mal so zum Nachdenken angeregt.

00:06:12: Und da war so ein innerliches Bedürfnis zu sagen, hey,

00:06:14: ich würde deine Meinung dazu interessieren.

00:06:16: Und wie du da auf das Ganze draufschaust.

00:06:18: Die eine Situation war,

00:06:20: wir haben in unserem letzten Videopodcast darüber gesprochen,

00:06:22: dass wir eine Führungskraft hatten.

00:06:24: Die entschieden hat zu hey,

00:06:26: ich möchte das eigentlich nicht.

00:06:28: Und wo ich ja dann auch in der Spätschicht runtergegangen bin,

00:06:30: mit ein, zwei Leuten gesprochen habe.

00:06:32: Und was ich beim letzten Mal aber nicht erzählt habe,

00:06:34: ist, dass es auch da schon um das Thema ging.

00:06:36: Okay, wer könnte denn zum Beispiel die Nachfolge dort übernehmen?

00:06:38: Und ich habe zufällig in dem Moment

00:06:40: mit zwei jungen Kollegen gesprochen.

00:06:42: Und die sind jetzt, sage ich mal,

00:06:44: noch nicht so lange dabei.

00:06:46: Sind auch noch relativ jung.

00:06:48: Aber man merkt bei ihnen,

00:06:50: dass es sich um die Nachfolge geht.

00:06:52: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:06:54: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:06:56: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:06:58: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:07:00: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:07:02: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:07:04: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:07:06: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:07:08: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:07:10: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:07:12: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:07:14: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:07:16: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:07:18: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:07:20: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:07:22: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:07:24: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:07:26: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:07:28: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:07:30: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:07:32: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:07:34: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:07:36: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:07:38: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:07:40: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:07:42: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:07:44: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:07:46: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:07:48: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:07:50: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:07:52: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:07:54: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:07:56: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:07:58: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:08:00: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:08:02: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:08:04: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:08:06: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:08:08: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:08:10: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:08:12: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:08:14: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:08:16: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:08:18: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:08:20: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:08:22: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:08:24: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:08:26: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:08:28: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:08:30: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:08:32: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:08:34: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:08:36: Und ich habe mich auch schon auf die Nachfolge überlegt.

00:08:38: Ich habe da nicht das Studium oder die Bildung oder sonst was dafür,

00:08:43: um das machen zu können.

00:08:45: Und da habe ich gefragt, aber du willst es doch machen, oder?

00:08:47: Du hast doch ein innerliches Bedürfnis,

00:08:49: hast Lust darauf, in diese Position zu kommen.

00:08:52: Ich habe aber, ich bin da limitiert.

00:08:54: Ich habe ja nicht die Scheine, die man dafür braucht.

00:08:57: Und dann stelle ich mir immer wieder die Frage,

00:08:59: du hast dann Leute, die eigentlich Bock haben,

00:09:01: die aber limitiert im Kopf und Gedanken sind,

00:09:04: weil sie nicht die entsprechende Berufsausbildung haben.

00:09:07: Warum lassen wir uns davon so limitieren?

00:09:10: Und deswegen wollte ich da, also das beschäftigt mich.

00:09:14: Und da stelle ich mir einfach die Frage,

00:09:18: nehmen wir uns damit auch nicht die Potenziale,

00:09:22: die wir eigentlich im Betrieb haben.

00:09:24: Also ja, also ich habe da, ja, da schießen mir 1000 Gedanken durch den Kopf.

00:09:29: Also die Musik hat noch so ein bisschen zu viel.

00:09:31: Wird du 1000 Gedanken jetzt mit mir teilen?

00:09:33: Ich hatte gerade ganz kurz überlegt,

00:09:35: noch mal ganz kurze Kommentare in deine Richtung schieße,

00:09:37: aber ich habe überlegt, nein, wir lassen es jetzt einfach,

00:09:39: wir bleiben bei dem Thema.

00:09:40: Warum? Mach doch.

00:09:41: Man merkt ja auch genau, dass du mit einer gewissen Leidenschaft dabei bist.

00:09:44: Man hat dir eine Frage gestellt und du antwortest sehr, sehr ausführlich.

00:09:49: Ich wollte bei den Matthias.

00:09:50: Ja, ja, genau. Aber es ist ja schön, da kriegt man ja auch mit,

00:09:53: dass du wirklich echt das Interesse daran hast und dass das ein Thema ist,

00:09:57: was dir am Herzen liegt.

00:09:58: Und das ist ja genau das, worüber wir jetzt sprechen.

00:10:00: Wenn jemand diese Affinität hat,

00:10:02: wirklich zeigt, dass er diese Lust hat, diese Bock darauf hat,

00:10:06: das wirklich zu machen und dann entsprechend nicht die Ausbildung hat.

00:10:11: Also für mich ist das eine persönliche Hintergrund.

00:10:13: Ich habe mich jetzt auch schon mit einigen unterhalten,

00:10:15: die in Konzernen unterwegs sind und ich finde das echt beschränkt.

00:10:20: Diese Limitierung.

00:10:21: Hast du eine Fachausbildung?

00:10:23: Also eine ganz klassische Handwerksausbildung,

00:10:25: dann bleibst du immer an der Produktion.

00:10:27: Du hast keine Chance oder nur wenig Chance,

00:10:29: vielleicht mal in die Arbeitsvorbereitung, die Programmierung,

00:10:31: die die Produktion der Technik zu machen,

00:10:33: die die Ausbildung der Technik zu machen,

00:10:35: die die Ausbildung der Technik zu machen,

00:10:37: die die Ausbildung der Technik zu machen,

00:10:39: die die Ausbildung der Technik zu machen,

00:10:41: die die Ausbildung der Technik zu machen,

00:10:43: die die Ausbildung der Technik zu machen,

00:10:45: die die Ausbildung der Technik zu machen,

00:10:47: die die Ausbildung der Technik zu machen,

00:10:49: die die Ausbildung der Technik zu machen,

00:10:51: die die Ausbildung der Technik zu machen,

00:10:53: die die Ausbildung der Technik zu machen,

00:10:55: die die Ausbildung der Technik zu machen,

00:10:57: die die Ausbildung der Technik zu machen,

00:10:59: die die Ausbildung der Technik zu machen,

00:11:01: die die Ausbildung der Technik zu machen,

00:11:03: die die Ausbildung der Technik zu machen,

00:11:05: die die Ausbildung der Technik zu machen,

00:11:07: die die Ausbildung der Technik zu machen,

00:11:09: die die Ausbildung der Technik zu machen,

00:11:11: die die Ausbildung der Technik zu machen,

00:11:13: die die Ausbildung der Technik zu machen,

00:11:15: die die Ausbildung der Technik zu machen,

00:11:17: die die Ausbildung der Technik zu machen,

00:11:19: die die Ausbildung der Technik zu machen,

00:11:21: die die Ausbildung der Technik zu machen,

00:11:23: die die Ausbildung der Technik zu machen,

00:11:25: die die Ausbildung der Technik zu machen,

00:11:27: ich ärgere mich massiv darüber,

00:11:29: weil man dann die jungen Leute wirklich

00:11:31: einstrengend zu video sah.

00:11:33: Die wissen noch von vornherein, ich gehe in den Konzernen,

00:11:35: ich kann maximal ein Meister in Technik machen,

00:11:37: ja dann bleibt man die Karrierestufe,

00:11:39: danach ist Schluss, wonach sollen die noch streben,

00:11:41: warum sollten die mehr machen,

00:11:43: warum sollten die sich mehr anstrengen,

00:11:45: warum sollten die noch weitere Fortbildung machen.

00:11:47: Bandbeutel mir die Frage mal,

00:11:49: ich kann sie nicht beantworten, du limitierst sie doch von vornherein

00:11:51: und das ärgert mich massiv.

00:11:53: Ich persönlich habe auch noch Ausbabe,

00:11:55: dann später Realschleppschluss nachgeholt,

00:11:57: Fachabid nachgeholt, habe einen Techniker gemacht,

00:11:59: habe also auch kein Bachelor, kein akademischen Grad,

00:12:01: habe einen Techniker, stand ich geprüften,

00:12:03: musste aber dafür eine Ausbildung erfolgreich abschließen,

00:12:05: musste 3 bis 5 Jahre Berufserfahrung haben,

00:12:07: ich überhaupt zugelassen werde,

00:12:09: die sie einen Techniker machen zu dürfen.

00:12:11: Hätte ich Abitur gemacht, hätte ich sofort einen Bachelor machen können,

00:12:13: der weiß aber nicht mehr als ich.

00:12:15: Wir wissen beide gleich viel nach dem Studium.

00:12:17: Aber meine Voraussetzungen waren ganz andere,

00:12:19: ich muss viel, viel mal Erlässdungen erbringen,

00:12:21: um überhaupt annähernd erst mal hinzukommen.

00:12:23: Aber es hatte ich ja nicht limitiert trotzdem deinen Weg zu gehen.

00:12:27: Aber da bin ich aber auch vielleicht einer von wenigen,

00:12:31: die sich davon nicht irritieren lassen,

00:12:33: sondern die konsequenten Weg gehen.

00:12:35: Genau, ich frag mich, nachdem ich diese 2 Erlebnisse hatte,

00:12:37: wie viele Menschen lassen sich eigentlich

00:12:39: limitieren von dem, was die Gesellschaft uns aufinstruieren möchte?

00:12:42: Ich glaube viel zu viele, weil du kriegst doch immer wieder die Bremse.

00:12:45: Also wenn du in großem Konzern bist, kriegst du nur,

00:12:47: nein du hast nur das, nein, da kommst du nicht weiter.

00:12:49: Die lassen dich ja gar nicht weiter, also kriegst du immer wieder diese Bremse,

00:12:52: die sie in der Lage sind.

00:12:54: Die sind intellektuell in der Lage, die sind emotional in der Lage,

00:12:57: die sind vor allem auch gewildet,

00:12:59: sich selber zu erarbeiten und beizubringen.

00:13:02: Die würden auch noch mal in die,

00:13:04: vielleicht die Schulbank drücken, aber ohne den Stress,

00:13:06: diese ganzen Scheine machen zu müssen.

00:13:08: Unser Interim-Geschäftsführer hat zum Beispiel mal gesagt,

00:13:11: Führung kann man nicht aus Büchern lernen.

00:13:14: Genau.

00:13:16: Also Führung ist etwas, das trägst du mit dir,

00:13:21: also dieses, was wir auch mal angesprochen haben,

00:13:23: du hast Lust Verantwortung zu übernehmen,

00:13:25: du hast Lust etwas in Bewegung zu setzen,

00:13:27: du hast Lust dein Team weiterzuentwickeln,

00:13:29: die Firma weiterzuentwickeln und so weiter und so fort

00:13:31: und dass man Führung eben nicht aus Büchern lernen kann.

00:13:35: Ich meine es gibt etliche Bücher und Sachen zum Thema Führung

00:13:39: und die sind auch wichtig und die geben auch einem gute Impulse,

00:13:42: wenn man sich mit dem Thema auseinandersetzen möchte,

00:13:45: aber zu sagen, nur weil ich jetzt Führung anhand von Büchern studiert habe,

00:13:48: weiß ich, wie Führung funktioniert, geht das eben nicht.

00:13:51: Und hier muss ich mal ganz kurz nur agenzen dazu sagen,

00:13:53: jetzt mal Stefan Mehrer zitieren, der jetzt seinen vierten Buch ausgebracht hat

00:13:57: und sie in seinem vierten Buch schreibt, es wird kein weiteres Buch geben

00:14:01: und er hört auch weitere Bücher zu lesen.

00:14:03: Du kannst tausend Bücher lesen, aber nie ins Tun kommen.

00:14:05: Er sagt, liest dieses eine Buch und setze um, was dort drin steht.

00:14:08: Also nicht jetzt um wegen Science, aber das Buch, was du hast,

00:14:11: wenn du da eine Quintessenz hast und Sachen hast, die du gerne anpacken willst,

00:14:14: dann pack die erst mal an, komm erst mal ins Tun,

00:14:16: bevor du noch tausend Bücher weiter liest.

00:14:18: Also ein Buch lesen, du hast ein Thema, das begeistert dich,

00:14:21: geh ran, mach ganz klare Aussage und das hörst du immer mehr.

00:14:25: Ich habe auch Lesen auch viel und habe viel drin,

00:14:28: aber mittlerweile, da bremst, habt ihr mich ja auch eine Zeit lang eingebremst,

00:14:31: lasst uns doch erst mal die Sachen, die du gelesen hast,

00:14:33: lasst uns doch erst mal versuchen zu gucken, ob die wo uns umsetzbar sind.

00:14:36: Deswegen habe ich mir auch angewürzt, ich lese immer noch sehr gerne,

00:14:38: lese aber ein bisschen weniger Fachbüchern,

00:14:40: hab mir wieder Romano ähnliche draus gesucht,

00:14:42: weil ich mich damit auch mal mit Limitierik habe, gute Ansätze,

00:14:45: lese wieder nächste, komm die nächste Ansätze.

00:14:47: Also ich bin anfänglich auch selten in die Umsetzung gekommen,

00:14:49: aber jetzt schweif mir irgendwie um den Thema.

00:14:51: Nein, es geht einfach nur darum, dass man, wie gesagt,

00:14:54: selbst mit einem hohen akademischen Hochschulabschluss,

00:14:57: bedeutet es nicht, dass du der beste Manager dann auf der Welt wirst

00:15:01: oder sowas, wenn du nicht intrinsisch motiviert bist,

00:15:04: diese Rolle auch vollumfänglich einzunehmen,

00:15:06: auch was deine ganze Haltung betrifft

00:15:08: und jetzt nochmal auf die jungen Kollegen zurückzukommen.

00:15:10: Ich habe zu denen auch gesagt, was glaubt ihr denn,

00:15:13: wie alt ich war, als ich die Geschäftsführung übernommen habe?

00:15:16: Ich war 32 zu dem Zeitpunkt, das war vor, Gott, vor vier Jahren.

00:15:20: Vor vier Jahren, ja.

00:15:21: Ich war 32 zu diesem Zeitpunkt.

00:15:23: Und ich weiß, du hörst das nicht gerne,

00:15:27: aber eine Frau in einem Alter, wo auch da gesellschaftlich geprägt ist,

00:15:32: zu sagen, oh Gott, ob die jetzt in die Führungsverantwortung kommen,

00:15:35: dann kriegt sie noch Kinder und dann ist sie raus und sonst irgendwie was.

00:15:38: Unser Interim, unserem Interims-Geschäftsführer war das völlig egal gewesen.

00:15:42: Hat er nicht darauf geguckt, wie alt ich bin,

00:15:44: welches geschlecht ich habe, ob ich im gebärfähigen Alter bin,

00:15:47: sondern dem war einfach nur wichtig zu sehen,

00:15:49: ey, die hat Bock und die hat den Willen.

00:15:52: Und die ist mit vollem Herzen dabei.

00:15:54: Das war ja bei dir genauso gewesen,

00:15:56: dass er genauso bei dir drauf geschaut hat

00:15:58: und auf ganz andere Skills und ganz andere Fähigkeiten geguckt hat.

00:16:02: Und da merkt man, okay, man braucht auch die von außen,

00:16:06: die dann einen dabei motivieren, an sich zu glauben,

00:16:09: an diese innere Kraft, die du selber in dir spürst,

00:16:12: aber auch jemand, der dir von außen sagt, hey, du bist gut

00:16:14: und du kannst das machen.

00:16:16: Und ich glaube, das ist auch etwas, was wir, unseren jungen Kollegen

00:16:20: oder egal wer der Bock hat, in der Verantwortung

00:16:23: oder in die Veränderung zu gehen, die dabei zu unterstützen und zu sagen, hey, mach es!

00:16:28: Mach es einfach. Genau, mach es, weil gibt dir auch Modell, wollen und können und wenn du jemand hast, der will, aber nicht kann, kannst du ihm das können beibringen.

00:16:40: Das wollen kannst du niemand beibringen, weil das ist eine intrinsische Motivation.

00:16:43: Und deswegen sagen wir immer, wenn wir wirklich hoch motivierte Mitarbeiter finden oder Bewerber finden, die richtig Bock haben, die sagen, ich brenne für das Thema,

00:16:51: habe aber nicht entsprechend die Scheine dafür, sagen wir, okay, was muss passieren, wo hast du deine Defizite, deine Defizite, klingt halt auch immer so, so vorwurfsvoll,

00:17:00: sondern wo siehst du deine Potenziale, wo würdest du dich gerne hinentwickeln, wo können wir dich unterstützen, weil das wollen sehen, jetzt gucken wir gemeinsam drauf,

00:17:07: was brauchst du einfach noch, was können wir dir bieten, dass du am Ende genau dahin möchtest, wohin willst.

00:17:11: Und das sind die Leute, die wir uns gerne nehmen und wir haben bei uns etliche Biografien im Unternehmen, alleine unser Personalleiter, wenn man sich den, doch unser Personalleiter,

00:17:20: wenn man sich den anguckt. Noch nicht Leiter, aber das sind die allverantwortung, ja.

00:17:24: Lieber Jakob, falls du es hörst. Hey, keine Namen nennen.

00:17:27: Ja, lieber Personalleiter, er weiß doch, um wie es geht, aber da auch ganz, ganz klassisch kein gerade Weg gelernt, da Feinmechaniker jahrelang an den Werkzeugmaschinen gearbeitet,

00:17:38: dann zum Abteilungsleiter, hat dann noch Meistersstudium gemacht, hat es abgebrochen, weil er dann zum damaligen Zeitpunkt zu viel wurde.

00:17:46: Und trotzdem ist er kontinuierlich sein Weg gegangen und er hat kontinuierlich immer ein Thema gehabt, an dem er gerne arbeiten will und mit dem er sich immer sofort über ihn unterhalten kann.

00:17:55: Das war das Thema Personal und Ausbildung. Also die Entwicklung der jungen Leute, die Entwicklung des Personales bei uns im Unternehmen.

00:18:01: Und er hat keine Steine, er hat keine Ausbildung, trotzdem sitzt er bei uns an dieser exponierten Stelle, weil er uns einfach bewiesen hat, aber bewiesen klingt doch wieder so doof.

00:18:09: Doch er hat uns bewiesen, dass er es will und dass er einfach durch diesen Willen auch in der Lage war, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen und der kümmert sich drum.

00:18:18: Der geht rein in die Gespräche, der geht rein in die Themen, der holt sich austausch.

00:18:21: Jetzt macht er noch mal eine Fortbildung, eine Weiterbildung, jetzt aber kein Studium, sondern einfach für sich persönlich, für seine persönliche Entwicklung und um Werkzeuge an die Hand zu bekommen.

00:18:30: Und das ist halt etwas unswichtiges, da muss nachher nicht ein Bachelorn Master oder ein Doktor stehen, sondern einfach der Bock muss da sein.

00:18:38: Ja, und das ist ein sehr, sehr schönes Beispiel, weil man bei ihm zum Beispiel gesehen hat, also wie du gesagt hast, 20 Jahre in der Fertigung.

00:18:47: Und dann hat er damals von seinem Nachfolger dann die Ausbildung übernommen, das war schon noch in der Zeit in der Fertigung, der ihm etwas gesehen hat,

00:18:58: gerade wie er mit jungen Menschen umgeht, der hat halt auch so eine coole Art irgendwie.

00:19:03: Also ich als Jugendlicher hätte ich auch Lust mit dem wirklich zusammenzuarbeiten, den als mein Coach zu haben, weil er so Nabber war oder Nabber ist und sich nicht, der hat so eine natürliche Autorität, die er ausstrahlt.

00:19:15: Die wissen schon, wo die Grenze bei ihm ist, aber er ist trotzdem derjenige, wo du hingehen kannst, wenn es dir echt mies geht.

00:19:21: Und das hat man bei ihm schon früh entdeckt.

00:19:25: Und zu der Zeit des ehemaligen Geschäftsführers habe ich das in ihm auch immer gesehen und hatte schon immer Lust, ihn in die Personalabteilung zu holen.

00:19:36: Der nahmalige Geschäftsführer hat sich da ein bisschen schwer getan.

00:19:39: Und da bin ich dir auch sehr dankbar dafür, dass du meiner Intuition damit gefolgt bist und gesagt hast, hey, dann lass uns doch einfach mal ausprobieren.

00:19:47: Und dass er dich letztlich dann auch so begeistert, ist natürlich echt cool, dass das dann zum Ergebnis gekommen ist.

00:19:53: Beim alten Geschäftsführer war er so, der hatte auch diese hierarchische Denkweisen mit der Ausbildung etc.

00:19:58: Ich war am Anfang auch skeptisch, ganz ehrlich gesagt war ich auch skeptisch und habe aber gesagt, wir lassen uns auf dieses Experiment ein.

00:20:05: Also da habe ich mich selber auch dabei erwischt, wie ein alten Denkmustern gefangen war.

00:20:09: Und die mussten wir halt erst aufbrechen, weil ich habe dann auch irgendwann an mich gedacht, wie mir gegangen ist und mir war in der Schule immer langweilig.

00:20:17: Ich habe mich diese Themen einfach nicht interessiert, außer Mathe und Physik, die waren fand ich mega spannend, aber Deutsch, Gedichte, Rezitieren, irgendwelche...

00:20:26: Ich weiß das allerjahr nicht.

00:20:28: Geschichte waren, da gab es ein paar Zeitspannen, die waren ganz interessant, aber sonst Biologie, Chemie, das waren halt so Themen, die haben mich nicht interessiert.

00:20:35: Und ich habe dann irgendwann später für mich erkannt, welche Themen ich wirklich interessieren.

00:20:38: Also gerade so die Technik, als ich dann meinen Techniker gemacht habe, also Thermodynamics, Hydro-Rhythmen, Roboter programmieren, also richtig geil.

00:20:45: Ich habe dann später in die Nacht habe gelernt, habe gepowert, habe Aufsätze geschrieben, habe gemacht und getan.

00:20:49: Und da habe ich es langsam in die Leidenschaft und denke, wo was macht mir eigentlich wirklich Spaß?

00:20:53: Und jetzt kommt ein kleiner Appell an die Jugend, findet etwas in euch, probiert euch aus und findet, was euch Spaß macht und dann bleibt dort dran.

00:21:02: Weil dann könnt ihr in dem Zweig auch wirklich für euch erfolgreich sein.

00:21:06: Erfolgreich ist eine Definitionsfrage.

00:21:07: Erfolgreich heißt nicht gleich, du musst Geschäftsführer werden, sondern erfolgreich heißt einfach, du bist irgendwann vielleicht sogar der absolute Fachexperte.

00:21:14: Und genau in dem Thema, was dich so massiv begeistert.

00:21:17: Also was geilere kann, die doch gar nicht passieren.

00:21:19: Und da habe ich für mich halt auch erkannt, Bildung ist nicht alles.

00:21:22: Einfach zu finden, das Thema zu finden, an dem ich richtig Spaß habe.

00:21:25: Heute ist es Unternehmensentwicklung, also das wird wir machen, wirklich das Unternehmen voranbringen.

00:21:30: Und ich habe Spaß an der Führung gefunden, hatte ich früher auch nie gedacht.

00:21:32: Aber mir macht das Thema Führung massiv Spaß.

00:21:35: Was macht ihr daran so Freude?

00:21:37: Na ja, was mir Freude macht ist vor allem genauso wie unserem Ausbildungsleiter oder Personalleiter, die jungen Menschen aus weiterzuentwickeln.

00:21:44: Weil ich halt immer wieder der Gefühl hatte, auch in meiner Jugend zu wenig Anerkennung zu bekommen, zu wenig, weil ich das treu für.

00:21:53: Also dass sie zu wenig Unterstützung bekommen hat.

00:21:54: Also niemand an mich geglaubt und vor allem auch mal gesagt, ja mit der Ausbildung brauchst du eh nicht weitermachen.

00:21:58: Ach, warum willst du da noch weitermachen?

00:22:00: Und ich möchte halt einfach bei den jungen Leuten, ich möchte dazu animieren, dass sie ihr persönlicher Potenzialen verhöhlt.

00:22:05: Mir ist es eine Herzensangelegenheit, wirklich die jungen Leute zu motivieren.

00:22:09: Und wir sehen, die Jugend heute ist nicht schlecht.

00:22:11: Die ist ticker anders als wir.

00:22:13: Und so vor wie wir denken, ist sie gar nicht.

00:22:16: Und da sagst du ja was ganz Wichtiges.

00:22:19: Jemand, der von außen an dich glaubt.

00:22:22: Ja.

00:22:23: Ja, der dir sagt, du bist gut so wie du bist.

00:22:25: Auch wenn du dich super gelangweilt hast im Unterricht.

00:22:29: Auch wenn deine Noten vielleicht nicht das wiedergegeben haben, was du eigentlich kannst.

00:22:33: Ja, natürlich.

00:22:34: Da jemanden zu haben und ich hatte gute Pädagogen um mich, tatsächlich einen sehr, sehr guten Lehrer.

00:22:43: Die einfach auch anders gucken und sagen, ich mache jetzt nicht das Talent des Menschen daran fest,

00:22:49: ob er jetzt eine eins oder eine vier hat oder eine fünf oder eine sechs.

00:22:53: Sondern da auch zu gucken, was kann der und was hat der für Talente und ihn dabei zu bestärken und ihn dabei zu unterstützen.

00:23:00: Und dass das Außen dabei eine ganz, ganz wichtige Rolle spielt, wie ich mich im Inneren fühle.

00:23:06: Das heißt, wenn die jungen Kollegen mir sagen, nee, ich bin doch noch viel zu jung oder nee,

00:23:11: was ich schlimm finde, ich bin doch Ausländer oder nee, ich habe nicht den Abschluss dafür,

00:23:18: dass sie sich davon von vornherein dadurch limitieren lassen, weil vielleicht Menschen vorab ihnen gesagt haben,

00:23:25: hey, erst damit bist du eigentlich etwas wert.

00:23:28: Und wir beide haben, wir haben beide das Credo, seine Zukunft nicht limitieren zu lassen,

00:23:36: sondern alles ist möglich, wenn man es will, wenn man Lust darauf hat.

00:23:42: Und wir beide sind mit vollem Herzen dabei, sie dabei zu unterstützen, ihren Weg zu gehen.

00:23:48: Und selbst wenn sie auf dem Weg merken, das ist doch nicht das Richtige, dann dürfen sie auch abbiegen.

00:23:55: Und vielleicht etwas anderes für sich finden, wo sie sich einfach nochmal ausprobieren wollen, um zu gucken, ob es das vielleicht ist.

00:24:04: Genau, und das ist ja die Meinung.

00:24:05: Also wirklich auch sie dabei zu unterstützen, dass sie wirklich ihre Passion finden, damit sie halt auch gerne zur Arbeit kommen.

00:24:11: Und selbst wenn sie feststellen, dass sie nicht der richtige Betrieb sind, sondern dass andere Betriebe besser zu ihnen passen,

00:24:17: haben wir sie trotzdem dabei unterstützt, dass sie für sich eine Sinnhaftigkeit gefunden haben.

00:24:20: Und das macht uns ja dann auch wieder klar, es ist traurig, dass sie unser Unternehmen verlassen.

00:24:24: Aber wir haben wieder einen jungen Menschen glücklich gemacht, der etwas gefunden hat, woran er wirklich Spaß hat.

00:24:29: Und dann strahlen die Augen, dann leuchten die Augen und dann kann der auch beweisen, ja, wir als Generation Z, wir sind nicht voll.

00:24:35: Wir brauchen nur halt auch einfach auch einen Sinn, mit dem was wir machen und das ist doch halt das Wichtige und das Schöne darin.

00:24:40: Ja, und ich weiß, als wir den Podcast gemacht haben zum Thema Generation Z, gab es einen Kommentar darunter und den finde ich auch wichtig,

00:24:48: dass auch ältere Menschen sich weiterentwickeln möchten.

00:24:51: Auch sie möchten neue Wege gehen, was man so erstmal gar nicht so mit assoziiert, weil du denkst, okay, wenn du jetzt 30 Jahre irgendwie im Job bist,

00:24:58: dann ziehst du das irgendwie jetzt noch bis zur Rente durch und dann war es das.

00:25:02: Aber dass man da auch nicht vom Alter limitiert ist, also wenn du ab einem gewissen Zeitpunkt merkst, hey, ich möchte gerne irgendwie noch mal was Neues ausprobieren,

00:25:10: auch dazu sagen, ja, dann mach es einfach.

00:25:12: Auch wenn es für uns als Unternehmer schmerzhaft ist, wenn du jemanden hast, der 30 Jahre da mit Fachexpertise und wirklich ein wahnsinniges Wissen hat,

00:25:20: dort agiert, der dann sagt, okay, ich gehe jetzt aber, weil ich meine Passion oder ich möchte mich nochmal ausprobieren,

00:25:25: dann sind wir auch die Letzten, die dann sagen, okay, nee, geht gar nicht oder bist du bescheuert, bist du verrückt?

00:25:31: Warum willst du dich nochmal neu ausprobieren?

00:25:33: Man sieht, man sagt ja immer so schön, man sieht sich zweimal um die E-Masse,

00:25:36: man lässt dann die Tür offen, da kann er wieder zurückkommen, wenn er merkt, okay,

00:25:39: das, was ich mir in den Kopf gesetzt habe, war dann doch nicht ganz das, was ich mir vorgestellt habe,

00:25:43: oder er landet sogar gegebenenfalls bei einem Kunden oder bei einem potentiellen Neukunden,

00:25:47: erinnert sich, dass wir als Firma ja wirklich auch vernünftige, coole Werte haben

00:25:51: und auch die Teile, die sie dort brauchen, könnten wir fertigen.

00:25:54: Auch das kann ja durchaus passieren, ist nicht, dass das immer passiert, aber es kann passieren

00:25:57: und von daher gedacht ist, das immer zu sagen, trenn nicht im Guten.

00:26:03: Also dann lass sie doch einfach ziehen, was verlierst du denn?

00:26:07: Wenn du ihn zwingst zu halten, hast du einen schlecht motivierten Mitarbeiter, der die Stimmung im ganzen Team verteilt,

00:26:11: dann machst du mehr kaputt als andere.

00:26:13: Du hast immer mit offenen Armen entlässt und sagst, geil, finde ich richtig super,

00:26:18: dass du jetzt nochmal prüfst oder dich einfach nochmal trau ist, also Schapur, Hut, ab.

00:26:23: Was kann hier besser passieren, der wird mit so einem geilen Gefühl rausgehen.

00:26:26: Da fällt mir ein, wir hatten uns ja, also ich weiß nicht, ob ich das erzählt habe,

00:26:30: es gab ja, als wir uns von einem Mitarbeiter getrennt haben,

00:26:33: das ist in dem Moment ja immer sehr dramatisch auch und das fühlt sich auch echt mies an,

00:26:37: das kann man auch total nachvollziehen.

00:26:39: Aber was wir in dem Moment gesehen haben, war etwas Positives, um den Menschen, dass der Mensch nicht ausbrennt

00:26:46: und ihn dann lieber gehen zu lassen, dass er sein, weil wir wussten, er wird seinen Glück finden,

00:26:51: aber nicht bei uns, wo sich am Nachhinein tatsächlich rausgestellt hat, dass das für ihn die beste Entscheidung war.

00:26:57: Die er selber in dem Moment nicht für sich treffen konnte, zu sagen, ich mache jetzt hier einen Cut,

00:27:01: weil er da auch in dem Tunnel war, sondern dass wir da wirklich die Entscheidungen abgenommen haben

00:27:06: und der heute viel glücklicher einfach auch ist mit der Situation.

00:27:08: Genau, weil er jetzt wie ein Job gefunden hat, der ihn voll ausfüllt, dem richtig Spaß macht

00:27:12: und sogar noch der Luxus von einer richtig coolen Work-Life-Bendings, weil er nicht mehr so weit fahren muss.

00:27:17: Weil er nicht mehr so weit fahren muss und was auch schön ist, so zum Geburtstag kriegt man dann Gratulation.

00:27:23: Also das heißt, man ist dann doch nicht so im Groll dann miteinander verblieben

00:27:28: und das ist dann auch schön, dann den Menschen da gehen zu lassen, dass er seinen Weg findet, um dann wieder glücklich zu werden.

00:27:34: Weil man erlebt es auch oft, dass Menschen dann an einer Position hängen bleiben und dann so frustriert werden, weißt du?

00:27:41: Und diese Frustration, die strahlt in alle Richtungen.

00:27:48: Und den Mut zu haben, darüber nachzudenken, ist das vielleicht noch der richtige Platz, wo ich da eigentlich gerade bin.

00:27:55: Genau, und da ist das schwierigste, sich selber einzugestehen.

00:27:57: Und ja, um das nochmal kurz ein bisschen zusammenfassen und vielleicht nochmal ganz kurz eigene Worte zu sagen,

00:28:07: liebe Führungskräfte, guck nicht nur auf die Zeugnisse, guck nicht nur auf die Abschlüsse,

00:28:12: sondern hinterfragt wirklich mal die Leute, geht mit denen ins Gespräch und hört in sie hinein und guckt,

00:28:19: wo liegen ihre Stärken, wo liegen eigentlich ihre Wünsche, ihre Träume, was macht ihnen wirklich Spaß, da genau hinzugucken.

00:28:26: Und das dann zu fördern und das unabhängig, wirklich unabhängig von irgendwelchen Scheinen.

00:28:32: Wie war es nur in der Schule?

00:28:34: Der Rüppel, ich sag es ganz vorne rechts, hinter mir die ruhigen Schüler, ich sag jetzt mit Absicht nicht die Strebsamen, sondern die rügeren Schüler,

00:28:45: niemand mit dem ich sehr gut klarkam, damit ich quatschen kann, sondern ganz vorne rechts auch an der Tür, dass ich niemand störe und wurde mal Rüppel wahrgenommen,

00:28:53: als Unruhstifter, wo ich eins bei Lehrer hatte, die haben schon eine Potenzial gesehen, die haben auch mal wieder versucht mit mir zu reden,

00:29:01: aber die sind halt auch irgendwann nicht durchgedrungen, weil der Großteil der Lehrer mich halt einfach abgestempelt hat.

00:29:05: Und da war halt einfach Rüppel und aus dem Ding bin ich nicht mehr rauskommen und wollte auch gar nicht mehr rauskommen,

00:29:10: weil ich habe mich in der Rolle dann irgendwann akzeptiert, habe mich auch ein bisschen wohlgefühlt, weil man mich halt einfach in Ruhr gelassen hat und mit Themen beschäftigen konnten,

00:29:17: die mich wirklich interessieren, Musikführerweise zu sagen, das ist jetzt keine Animation, dass mir die jungen Leute bitte nachmachen oder auch die Schüler nachmachen,

00:29:25: Lernen ist wichtig, aber halt auch dann wirklich auch mal im Unterricht zu sagen oder vielleicht in der Schule viel zu kämpfen, dass es doch mal Themen gibt,

00:29:33: einfach mal zu nachzufragen in der Klasse, welche Themen wollt ihr gerne mal besprechen, welche Themen bewegen euch, worüber haltet ihr einfach, weil du es vielleicht immer vom Unterrichtsplan abzubeichen,

00:29:43: das wäre doch cool, da einfach mal anders ran zu gehen.

00:29:46: Wenn du jetzt ein Lehrer von früher treffen würdest, glaubst du, der würde damit rechnen, dass du jetzt Geschäftsführer bist?

00:29:52: Kommt drauf an, wenn es einer von den beiden Lehrer ist, die mich dabei, die ich schon eine Potenzial gesehen habe,

00:29:58: glaube ich, die würden nicht so sehr überrascht sein, aber wenn ich so an meinen Sportlehrer oder halt auch an Bio oder Chemielehrer denke,

00:30:05: dann gehe ich an, die wären vielleicht sogar positiv überrascht, weil dann doch wirklich aus solchen Rüppel werden kann, die wären erstaunt.

00:30:16: Also unsere beide Werdegänge sind ja super unterschiedlich.

00:30:20: Und wenn man ja bei dir guckt, du bist ja nicht den klassischen Weg gegangen, sondern über viele Umwege gegangen, ich habe es mal so den Rüppelwerdegang bezeichnet.

00:30:31: Also wenn die Gesellschaft von außen drauf guckt, dann sagen sie, okay, der Rüppelwerdegang hat jetzt irgendwie kein Abitur gemacht,

00:30:37: sondern ist halt über Umwege zum Studium gekommen und so weiter und so fort, was auch nicht leicht war für dich.

00:30:43: Und bei mir, wenn du drauf guckst, ja, Gymnasium, nicht sitzen geblieben, Abitur gemacht, danach studiert, gearbeitet, Master und so weiter und so fort,

00:30:54: was nicht bedeutet, dass mein Weg einfacher war.

00:30:57: Ich hatte ziemlich harte Zeiten gehabt, auch in der Schule und Menschen, die nicht an mich geglaubt haben.

00:31:05: Ich hatte einen Deutschlehrer gehabt in der Mittelstufe, der zu mir gesagt hat, in der Oberstufe wirst du Deutsch nicht überleben, da werden die Fünfe nur so hageln.

00:31:14: Und ich war so stolz in der Oberstufe, als ich da meine erste zwei hatte, bin ich, ich habe gesagt, ich gehe da jetzt zu dem hin und meine Freundin so, das kannst du nicht machen.

00:31:20: Ich so, hier, von wegen Fünfen hageln runter, dem zeige ich es jetzt.

00:31:23: Ich dachte, herzlich nicht, er erinnert an deinem Stil.

00:31:26: Tatsächlich, der Kampfmodus ist geblieben.

00:31:29: Also das, was ich meiner Zeit gelernt habe, ist zu kämpfen.

00:31:32: Und ich kämpfe auch und ich gebe auch nicht so schnell auf.

00:31:35: Und das ist eine Eigenschaft, die ich seit Kindesbeinen einfach gelernt habe und mir auch zugute kommt in der Geschäftsführerrolle, in der Geschäftsführerposition.

00:31:47: Also aufgeben gibt es für mich nicht.

00:31:50: Und ja, und damit will ich einfach nur sagen, jede Biografie hat ihre eigene Geschichte.

00:31:58: Und jeder Lebensweg muss nicht gradlinig sein.

00:32:03: Den gibt es auch gar nicht, selbst wenn er gradlinig wirkt.

00:32:06: Und das alles möglich ist und wir möchten beide ermöglicher sein.

00:32:10: Und da abschließend zu meinem Fallbeispiel zu sagen, wir möchten den jungen Leuten oder jedem, der Lust hat, Verantwortung zu übernehmen,

00:32:19: der in die Veränderung gehen möchte, die Möglichkeit geben, es zu tun.

00:32:23: Und sie sollen sich nicht in ihrem eigenen Kopf limitieren lassen, nur weil sie bestimmten gesellschaftlichen Normen nicht entsprechen.

00:32:29: Ich finde, das ist ein schöner Schlusssatz.

00:32:32: Dazu muss ich jetzt nicht mehr hinzufügen.

00:32:34: Ich würde sagen, wir verabschieden uns einfach.

00:32:35: Okay.

00:32:36: Hoffen, dass die Podcast-Folge Spaß gemacht hat und freuen uns aufs nächste Mal.

00:32:39: Das war ein sehr emotionaler Podcast.

00:32:40: Ja, ich glaube auch.

00:32:41: Das bewegt uns beide doch sehr.

00:32:42: Das bewegt uns sehr.

00:32:44: Also in diesem Sinne, guckt nochmal die Kamera.

00:32:46: Mach ich. Danke.

00:32:47: Tschüss.

00:32:47: Bis zum nächsten Mal.

00:32:48: [Musik]

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