Folge 33: 5 Jahre Geschäftsführung – und warum Verletzlichkeit keine Schwäche ist.

Shownotes

In unserer neuen Podcastfolge sprechen wir über ein Thema, das im Führungsalltag oft viel zu wenig Platz bekommt: Verletzlichkeit.

Wir sind seit 5 Jahren gemeinsam in der Geschäftsführung
und gerade in herausfordernden Zeiten merken wir immer wieder:
- Führung bedeutet nicht, immer stark wirken zu müssen.
- Führung bedeutet auch, ehrlich zu sein.
- Sich einzugestehen, wenn etwas belastet.
- Und sich zu trauen, menschlich zu bleiben.

In dieser Folge sprechen wir darüber,
- warum Verletzlichkeit Vertrauen schaffen kann,
- warum sie echte Verbindung möglich macht
- und weshalb sie für uns keine Schwäche, sondern echte Stärke ist.

Außerdem geht es um:

- 5 Jahre gemeinsame Geschäftsführung
- die Frage, wie viel Menschlichkeit Führung braucht
- warum Authentizität im Unternehmen so entscheidend ist
- und was es verändert, wenn man auch als Führungskraft nicht nur funktioniert

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge der Blechvirtuosen.

00:00:04: Mein Name ist Nieder

00:00:05: Und mein Name ist Matthias.

00:00:06: So, Matthias ich hoffe Ich habe das Mikrofon jetzt hier richtig weil du sagtest letztens ich wäre ein bisschen zu leise zu hören gewesen.

00:00:13: Ja, dein Organ ist zu leiser

00:00:16: Mein Organ ist so leise.

00:00:17: oder muss ich einfach direkt?

00:00:18: Nein, du neigst manchmal einfach so davon wegzureden dann ist die Stimme halt einfach nicht mehr.

00:00:22: Okay Jetzt sind sogenannte Richtmikrofone da muss man schon so ein bisschen in die Richtung In die Richtung sprechen.

00:00:29: Genau, es kommt einfach so ein bisschen wenn man anfängt sich zu artikulieren dass dann doch der Kopf mal relativ schnell nach links sich dreht.

00:00:35: Aber gut wir gucken mal wie das heute uns gelingen wird.

00:00:38: Ja ist wieder Podcastheim.

00:00:41: Wir haben uns ja echt überlegt ... über was wir sprechen wollen.

00:00:45: Wir haben, also vielleicht vorab... ... wir sind ja seit gestern fünf Jahre jetzt gemeinsam in der Geschäftsführung.

00:00:50: Das ist

00:00:51: kein Aprilschatz?

00:00:52: Ne, es war genau das erste April tatsächlich!

00:00:55: Ist kein April Scherz oder

00:00:57: ist der längste Aprilscherz unserer Konzernmutter, der je funktioniert hat?

00:01:02: Ja, das stimmt.

00:01:05: Wie hat sich das für dich angefühlt?

00:01:08: Fünf Jahre sind verflogen.

00:01:13: war mir gar nicht so bewusst, ich hatte gar nicht mehr so auf dem Schirm, dass es wirklich schon fünf Jahre sind.

00:01:17: Ich habe gesagt mit fünf Jahren in der Geschäftsführung darf man schon stolz sein und da hat man schon was erreicht.

00:01:24: Man hat auch schon anderer erlebt.

00:01:25: die sind nach zwei drei Jahren haben sie dann gesagt Sie wollen nicht mehr oder Sie dürfen nicht mehr.

00:01:29: und mit den fünf Jahren also die Möglichkeit die wir jetzt die letzten fünf Jahre hatten fühlt sich irgendwie ja doch fühlt uns gut an.

00:01:41: Also die Zahl fünf, da war ich ein bisschen erschrocken, als ich die gehört habe.

00:01:43: Als wir dann wirklich gesagt haben okay heute mal fünf hier jetzt ja.

00:01:48: Geil!

00:01:49: Das fühlte sich gar nicht so an.

00:01:50: Ich hatte

00:01:51: dir auch einen Kuchen gebacken gehabt und dann hat dich die fünf draufgehabt... ...und dann ist eine Mitarbeiterin von uns reingekommen und gesagt hey werd Geburtstag was ist hier los?

00:01:59: Und die fünft das ist schon echt ne wahnsinnige Zeit.

00:02:02: und du sagst es ist wie äh.. Es ist sehr schnell vergangen.

00:02:06: Schubs waren die fünf Jahre rum.

00:02:08: Nichtsdestotrotz wenn man Rückblickend drauf schaut war es ja doch eine sehr, sehr intensive Zeit mit vielen Höhen und Tiefen.

00:02:16: Und ja, vielen Erlebnissen!

00:02:18: Ist das immer noch?

00:02:20: Also aktuell ist auch wieder viel los, ob in der Welt ist, was dringens rum um uns passiert, auch in den beiden Betrieben ist relativ viel los.

00:02:28: Es sind sehr viele Bewegungen.

00:02:30: In positiver Bewegung also macht gerade wirklich sehr viel Spaß an beiden Betrieben zu sein entweder hier oder halt im anderen Betrieb.

00:02:38: Die Begegnungen, die man dort hat, machen halt einfach auch Spaß.

00:02:40: Und die Themen, die wir gerade bearbeiten, die machen halt auch Spaß und ...

00:02:43: Spaß ist dein neues Lieblingswort?

00:02:44: Ja,

00:02:45: ich weiß nicht, aktuell ist grade wieder so ein schönes Gefühl, das sich wieder eingestellt hat.

00:02:48: Sitzbüchern hatte mal wirklich Krisen, wo man gedacht hat Boah... Jetzt wird es ganz schön, boah zäh und sonst zäh.

00:02:54: Aber nee jetzt ist grad wieder so einen Punkt erreicht, wo ich gerade echt Freude habe an dem, was wir wieder machen und da ist halt richtig Schöne.

00:03:01: Cool!

00:03:01: Cool okay mega.

00:03:03: also super Reaktionen.

00:03:06: Ja Spaß Also ich würde es, weiß nicht ob man das Spaß nennen kann.

00:03:12: Bei

00:03:12: mir ja bei dir vielleicht nicht aber vielleicht?

00:03:14: Ja ist halt einfach, ich finde es einfach herausfordernde Zeiten und es ist so ein Wechselbades jetzt nicht nur dass du... immer nur Freude strahlen durch die Gegenläufe und denkst, das macht alles irgendwie Spaß.

00:03:25: Sondern ich finde es einfach auch teilweise... Es ist auch anstrengend, auch energiraubend!

00:03:30: Und wir haben auch die letzten beiden Podcasts darüber gesprochen dass eben gerade viel in Bewegung ist und gerade von uns als Führungskräfte auch extrem viel abverlangt und da komme ich vielleicht schon zu unserem heutigen Thema weil das nämlich ganz gut dazu passt und zwar möchten wir heute über die Kraft der Verletzlichkeit sprechen.

00:03:50: und warum Verletzlichkeit, also genau um die Verletzlichkeit in der Führung oder als Führungskraft.

00:03:57: Und wie kommen wir darauf?

00:03:59: Ich glaube das war letzte Woche, oder?

00:04:01: Das ist ein Studium, genau!

00:04:04: Ich habe privat momentan eine sehr herausfordernde Zeit und ich weiß dass du mir letzte Woche ohne Kommentar ein Video geschickt

00:04:11: hast.

00:04:11: Am Samstag, genau.

00:04:13: Es war am

00:04:15: Samstag.

00:04:16: Genau.

00:04:16: Hast du mir ein Video gescheckt und hast nur drunter geschrieben guck es dir an, bevor du am Montag zur Arbeit

00:04:22: kommst.

00:04:24: Und dann weiß ich noch... Ich war an dem Tag in meiner Heimat und bin nach Berlin gefahren und so kurz vom Schlafengehen habe ich angefangen mir das anzugucken und es waren ja nur so zwanzig Minuten.

00:04:39: Sehr interessant!

00:04:40: Also es war ein Ted Talk von, ich hab jetzt hier den Namen auch noch mal Brene Brown.

00:04:46: Genau!

00:04:47: Ich habe mir heute immer so ein paar Notizen gemacht und ich hoffe das ist in Ordnung.

00:04:50: Genau, Brene Braun, ein Ted Talk und da ging es eben um diese Kraft der Verletzlichkeit.

00:04:56: Und Matthias, warum hast du mir dieses Video geschickt?

00:05:00: Also wir hatten am Samstag das erste Mal neun Dozenten bei uns und du kennst die Dozentin sehr gut.

00:05:09: Du hast mit ihm zusammen studiert oder war er schon pro... Doktor, da hat er schon den ersten Doktor.

00:05:13: Der war ja schon ein Doktor genau und noch nicht Professor.

00:05:15: bei der Doktor Tiedl hatte

00:05:16: er.

00:05:17: Und wir sind jetzt der zweite Studiengang wo ihr quasi auch in dem Master den Du auch mit ihm gemacht hast.

00:05:22: Wo du jetzt dozieren darf oder lernen darf hier immer.

00:05:26: Die R hat sich halt mit dem Thema beschäftigt Team-Entwicklung und vor allem auch mit dem Team KI.

00:05:31: für ihn ist KI richtig wichtig und KI macht halt richtig viel Spaß.

00:05:36: In dem Zuge haben wir halt viel über Thema KI gesprochen und halt auch, wie geht man damit um?

00:05:41: Und ich weiß gar nicht, wie wir auf das Thema präsentieren gekommen sind.

00:05:44: Auf jeden Fall haben wir dann über Ted Talks gesprochen und dann sagte Reinhold, darf ich den Namen sagen?

00:05:49: Doch hier darf ich dem Namen sagen.

00:05:51: Reinold sagt dann einfach ganz ein ... Er würde uns ganz gerne einfach mal sein Lieblings-Ted Talk zeigen weil er liebt Ted Talk's, er guckt

00:05:58: sich an.

00:05:58: Kannst du kurz erklären was

00:06:00: Ted Talk ist?

00:06:02: Präsentationsreihe, die vor allem in Amerika ganz groß ist.

00:06:05: Da geht es darum, dass man siebzehn bis achtzehn minütige Vorträge macht über Themen, die halt richtig innerlich befassen, wo man richtig Leidenschaft und Gefühle hat.

00:06:15: Also wofür man richtig brennt?

00:06:16: Um dort einfach in Kürze siebzen bis achtzten Minuten zu präsentieren, weil man sagt, das ist wohl so die optimale Präsintierlänge, wo alle mitkommen oder gefangen bleiben... Und alles was drüber hinausgeht, da verliert man wohl ein Großteil des Publikums.

00:06:29: Deswegen so zwischen siebzehn und achtzehn vielleicht manchmal auch zwanzig Minuten gehen diese sogenannten Ted Talks.

00:06:34: Da kann halt wirklich jeder hin und darüber berichten, was ihm eine Herzensangelegenheit ist genau.

00:06:40: Und er sagte würde euch ganz gerne mal als dieses Medium dann halt mal sein Lieblings-Ted Talk zeigen.

00:06:46: und das war genau der und den haben wir uns dann auch wirklich in voller Länge im Masterstudium angeguckt Die Reaktionen bei uns im Raum, die waren.

00:06:58: Ja, ich glaube da sind die einen oder anderen Kullerchen geflossen.

00:07:05: Viele haben auf sich selber geguckt und auch als Reflektion... Also nach dem Ted Talk war eine Minute Ruhe.

00:07:13: War wirklich ne Minute Ruher weil wir alle Sacken lassen.

00:07:17: Was macht denn aus deiner Sicht diesen Ted Talk so besonders?

00:07:22: Sie redet ja über das Thema Scham und Verletzlichkeit und gerade von uns Führungskriften Und wir diskutieren ja immer wie naheinander auf eine Führungskraft sein.

00:07:29: Darüber diskutieren wir auch daran, aber haben wir auch am Anfang unserer Amtszeit sehr kontrovers und sehr heftig diskutiert.

00:07:38: Ich bin halt jemand der Überzeugung ist dass Menschlichkeit, Fletzlichkeit zu jeder Person dazugehört.

00:07:48: Wenn man sich streitet das die Kinder... oder die Mitarbeiter dort auch erleben dürfen.

00:07:54: Weil ich glaube, dass man daraus eine gute Streitkultur im Unternehmen generieren kann wenn man sieht Die Geschäftsführung sich halt streitet und trotzdem danach weiter wertschätzt miteinander umgeht.

00:08:08: Und dass der Streit auch nicht unter die Gürtelinie geht, sondern dass man da wirklich halt auch mal heftig emotional streiten kann aber hinterher wieder genau eine Richtung geht.

00:08:16: Ich bin halt der Meinung das unsere Mitarbeiter doch mitbekommen dürfen, dass wir auch mal nicht einer Meinung sind und dass wir einmal streiten.

00:08:23: Was für mich auch wichtig ist, dass we menschlich bleiben, dass es uns auch erlaubt sein sollte zeigen zu dürfen, wenn wir mal einen schlechten Tag haben oder wenn uns auch mal eine Situation verletzt hat.

00:08:36: Oder wenn wir halt einfach mal in einer spieligen Lebensphase sind.

00:08:39: ja wir müssen trotzdem weiter professionell bleiben und unseren Job machen.

00:08:42: und trotzdem bin ich der Meinung dass wir als Führungskräfte verdammt noch einmal menschlich und verlässlich zeigen dürfen sollen und mir ist das ganz wichtig.

00:08:52: mehr sieht man es an Und die sprechen ja noch mal Leute an, wenn ich... Entschuldigung, du darfst gleich, ich seh dich schon.

00:08:59: Wenn ich dann auch manchmal einen schlechten Tag hatte, wenn mich irgendjemand richtig geärgert hat oder richtig verletzt hat, dann sieht man es mir auch an.

00:09:04: und dann kommen die Leute auf dich zu und fragen, ey Nieder!

00:09:08: Was ist mit Matthias los?

00:09:11: Du gehst schon extrem gerade in die Tiefe rein.

00:09:13: Ich wollte ja eigentlich noch mal auf den Ted Talk kommen, bevor wir, sag ich mal, in die Reflexion reingehen.

00:09:17: aber ich merke schon dass dich das sehr... Dass auch dich das stark bewegt hat dieser Ted Talk weil sie sagt ja auch, dass die Verletzlichkeit oder das Zeigen von Verletzlichkeit mit Charme irgendwie verbunden ist.

00:09:31: Aber sie auch sagt, dass Verletzlichkeit ein wichtiges Fundament der Verbindung ist.

00:09:37: Und das ist ja das was du sagst.

00:09:41: Wir müssen die Verletzlichkeit ausleben indem wir uns streiten und unsere Mitarbeiter mitbekommen.

00:09:50: oder dass auch unsere Mitarbeiter uns ansehen dürfen, wenn es uns einfach gerade mal nicht gut geht und du hast es grade gesagt.

00:09:56: Die Mitarbeiter sprechen mich dann darauf an mit Mathias alles in Ordnung das ist echt echt krass wie sensibel die Mitarbeiter darauf reagieren.

00:10:07: Das Fragen hat einer.

00:10:09: aber die reagieren ja so sensibel dass sie mich dann auch wirklich nochmal auf ansprechen, ob all den ordnung ist oder dann halt Verständnis dafür zeigen.

00:10:16: Und ich glaube das ist halt das Schöne was man halt dann noch mal wieder unterschätzt.

00:10:19: wir müssen nicht immer nur die starken sein in der vorne gehen und immer immer gut dastehen und lächeln machen und tun.

00:10:26: hat für mich nichts mit Authentizität zu tun, also das ist und null authentisch.

00:10:30: wenn ich die ganze Zeit unterstehe und lächel mache und tue passt für mich irgendwie nicht zusammen weil wir sind alle Menschen.

00:10:35: Wir haben alle mal einen schlechten Tag.

00:10:37: was ich von sage der professionell ja wie lassen die schlechte Laune nicht an den menschen aus?

00:10:41: Und wenn wir merken wir haben eine schlechte laune hat man auch die Möglichkeit zu sagen hey Leute Ich würde ganz gerne auf Grundlage meiner privaten Situation oder den Termin heute einfach kurz nach hinten verschieben, oder halt auf morgen verschieben.

00:10:52: Weil ich weiß dass wir morgen wieder besser gehen oder eine Woche verschieben und das muss uns auch mal erlaubt sein weil dafür sind wir nur Menschen.

00:11:00: Das ist meine persönliche Sichtweise die darf jeder anders sehen.

00:11:02: Ich weiß dass viele da anders sehen, dass wir als Führungskräfte immer noch funktionieren funktionieren und funktionieren müssen.

00:11:07: dann finde ich persönlich aber nicht richtig.

00:11:09: Also nimmt man ein Stück weit unsere Menschlichkeit.

00:11:12: Genau Ich erinnere mich, wir hatten ja mal auch eine Führungskraft.

00:11:16: Also wenn ich an meine Führungskräfte denke und ich hätte eine Fügungskraft der hatte immer so die Augenbrauen zusammengezogen und wirklich haben wir ein ganz kriminges Gesicht und ich weiß noch ich habe mich nie hätte mich niemals getraut zu fragen ist alles in Ordnung bei ihnen?

00:11:30: oder wie geht es Ihnen eigentlich?

00:11:33: Das war irgendwie und selbst wenn man mal diese Frage gestellt hat, hat man einen ganz komischen Blick zurückbekommen.

00:11:40: Wie können Sie es wagen, mir so eine Frage zu stellen?

00:11:42: So nach dem Motto.

00:11:43: Und ich meine das ist ja schön dass die Mitarbeiter sich da trauen auch zu fragen hey ist alles in Ordnung bei dir.

00:11:49: Das zeigt ja auch was auch Brené Brown gesagt hat.

00:11:54: also Verletzlichkeit auch Verbindung schafft Und du bist schon drauf eingegangen, welches Bild haben wir eigentlich von Führungskräften?

00:12:03: Dieses was du gesagt hast.

00:12:04: Sie müssen sehr sicher auftreten sie müssen das Gefühl vermitteln alles unter Kontrolle zu haben.

00:12:10: ich habe manchmal das Gefühl dass die Erwartungen an Führungskräften ist dass man so ein Übermensch ist als müsste man immer alles sehen alles hören alles verstehen und immer perfekt handeln.

00:12:23: Woher kommt so eine Erwartungshaltung?

00:12:25: Weil du sagst es, wir sind auch einfach nur Menschen.

00:12:28: Ich glaube das mit der Haltung geben halt auch viele Sicherheit weil dann halt einfach suggeriert wird da ist jemand, der nimmt dir alle deine Sorgen, der blockt halt alles weg.

00:12:35: aber das geht natürlich an uns nicht spurlos vorbei und einerseits kann nichts verstehen dass man da eine gewisse Sicherheit haben will.

00:12:42: Unsere Kinder wollen ja auch wissen, Mama und Papa sind halt stark.

00:12:45: Die würden mich halt immer beschützen.

00:12:46: Aber wir können sie nicht vor allem beschützen!

00:12:48: Und diese Illusion aufrecht zu erhalten finde ich halt nicht richtig.

00:12:51: Ich mache das hauptsächlich bei mir zum Beispiel auch nicht.

00:12:53: Ich sage kann euch nicht vor allen Beschützen, ich weiß nicht alle... ...und ich bin auch nicht immer da aber kann was ihr machen kann ist dann halt zu sagen okay wenn irgendwas passiert ist oder irgendetwas ist?

00:13:01: Ich bin für euch da und kann euch auffangen.

00:13:03: Kann euch Wärme halt und sonstige schenken.

00:13:05: Und ich glaube dass es auch als Führungskraft viel wichtiger viel intensiver als meine persönliche Meinung, dass das viel wichtiger ist.

00:13:13: Dann wirklich den Halt zugeben, zuzuhören, reinzufühlen und mit ihnen dann halt einfach in den Diskurs zu gehen anstatt immer wieder alles nur weg zu blocken und immer der Starke so sein.

00:13:22: Und ja... Es ist halt einfach... Man merkt vielleicht mich beschäftigt diese Thema auch.

00:13:28: Ich möchte halt einfach, das für mich auch ein ganz prägnantes Wort authentisch sein.

00:13:33: Die Frage ist immer Wer bin ich halt wirklich und bis zum welchen Punkt bin ich authentisch?

00:13:38: Und ich will mir halt einfach mein Ich nicht wegnehmen lassen, nur weil ich Führungskraft oder Geschäftsführer bin.

00:13:42: Und viele Geschäftsfühler sagen ja so kannst du dich auftreten, musst du das reales auftreten wenn du daheim willst.

00:13:46: da will sie Ha.

00:13:46: ha dürfte ihr alles machen aber ihr dürft mich auch gerne in Ruhe lassen mich so sein lassen wie ich möchte.

00:13:52: Ja dass ich damit auch annecken und nicht überall meine Haltung bekommen ist es mir bewusst.

00:13:57: Aber ich möchte gerne an der Stelle ich bleiben und bis jetzt gelingt uns das gut.

00:14:01: ... bin ich sogar sehr gut.

00:14:02: Wir sind fünf Jahre Geschäftsführer, unsere Firma lebt gut, ... ... viele unserer Mitarbeiter sind dankbar und froh, dass wir da sind... ... und der Glaube zeigt doch davon das... ... diese authentische Haltung die wir haben für unseren Betrieb,... ...die richtig ist.

00:14:16: Und ich sage mit Absicht für unserem Betrieb.

00:14:18: Das kann dann an einem anderen Betrieb ganz anders sein.

00:14:21: Und gab es denn für dich mal eine Situation wo du genau diese Verletzlichkeit mal gezeigt hast in deinem Berufskontext?

00:14:32: Ja, ich glaube, da gab es viele Situationen.

00:14:35: Wo auch mir mal Tränchen in die Augen geschossen sind... Also gerade wenn's Themen sind, die mich berühren, also gerade Themen, wenns um junge Leute geht.

00:14:42: Wenn ich merke dass da junge Leute sitzen, die sich halt einfach nicht wertgeschätzt und nicht mitgenommen fühlen dann versetzt.

00:14:47: Also dann fühle ich mich immer wieder in mich selber, meine Jugend zurückversetzt und das macht mich dann auch emotional.

00:14:51: Und der schießt mir auch immer die Tränche in den Augen.

00:14:53: Das siehst du ja dann auch und du sprichst mich auch immer drauf an.

00:14:56: Und das lass ich dann auch zu!

00:14:58: dass mir dann auch mal Tränchen in die Augen schießen, weil mich das halt einfach emotional mitnimmt oder klar.

00:15:03: Es gibt doch Aussagen, die triggern mich halt auch einfach wenn man mich persönlich unter der Gürtel-Linie an, an so Anfeinde oder sonstige und da kann ich nicht an mir halt noch darzeigen, bin ich mal verletzt dich ja.

00:15:18: Okay!

00:15:19: Gut.

00:15:22: Ja wie gesagt du hast mir letzte Woche dieses letztes Wochenende diesen Ted Talk geschickt?

00:15:27: Ich habe dir auf deine Frage noch gar nicht geantwortet.

00:15:29: Entschuldige warum haben wir den eigentlich geschickt?

00:15:30: ... diesen TED Talk, weil... Du hattest ja eingangs gesagt du warst da.

00:15:36: Du bist auch gerade in der Situation also in der privaten Situation die nicht einfach ist für dich.

00:15:40: bei dir sind viele Sachen vorgefallen.

00:15:42: ich möchte das nicht vorweggreifen was du sagen möchtest aber nicht.

00:15:44: Aber es sind viele Themen mit denen du dich gerade gerade intensiv beschäftigst und mir war wichtig die diesen TED talk zu zeigen dass wenn du Montag auf Arbeit kommst Dass du dich auch durchaus verletztlich zeigen darfst, dass du durchaus zeigen darf, dass tu grade viele Themen hast die dich auch bewegen Und ich weiß ganz genau, dass du eine gewisse Professe in deiner Art hast.

00:16:02: Dass du das auch mit bestimmten Situationen zur Seite schieben kannst aber dich dir trotzdem beschäftigt und ich finde halt auch wichtig... ...dass du dich dann nicht versuchst krampfhaft zu verstellen weil... ...ich würde mich gut finden und ich wollte die einfach damit nur Mut machen deine Verletzlichkeit einfach mal zuzulassen einfach mal zuzulassen zu sagen okay Wie geht es dir eigentlich gerade und vielleicht auch mal mit dem Ängsten kreis darüber zu reden, wenn du da zubereit bist?

00:16:26: Das war die Impulse, warum ich's dir geschickt habe.

00:16:28: Genau!

00:16:28: Und das Lustige daran ist dass ich vorher schon überlegt hatte wie mache ich das eigentlich, wenn ich am Montag zur Arbeit komme weil ich einfach eine sehr bewegende Zeit aktuell habe und ich auch merke, dass mich das halt einfach auch sehr mitnimmt.

00:16:45: Und dann hast du mir just in diesem Moment auch diesen Ted Talk geschickt.

00:16:50: Ich konnte da so sagen, ja genau und deswegen will ich das machen.

00:16:53: also ich hatte mir das vorher schon überlegt dass sich das genauso machen möchte wie es am Montag getan habe.

00:16:59: Dazu hab ich den engsten Kreis sag' ich mal dazu geholt und wollte einfach...ich wollte kein Mitleid oder sonst irgendwie was sondern ich wollte einfach nur klarstellen was mich aktuell bewegt und dass wenn ich vielleicht, ja also ne genau.

00:17:17: Ich wollte einfach das zu verstehen geben, was mich aktuell bewegt.

00:17:19: Und dass es manchmal vielleicht Phasen geben kann wo ich vielleicht nachdenklich bin oder was auch immer und dass das nicht mit ihnen persönlich etwas zu tun hat sondern dass das mit mir selber was zu tun ist und in dem Moment ich dann bei mir selber bin und ich habe gemerkt Ich habe dann auch geweint in dem Moment und es war mir nicht unangenehm gewesen.

00:17:42: Und das ist für mich halt einfach auch Menschlichkeit, dass wir wie gesagt als Führungskräfte auch einfach nur Menschen sind verdammt nochmal!

00:17:49: Und auch Emotionen in uns tragen und auch Themen haben die uns bewegen, uns beschäftigen und das darf man zeigen.

00:17:58: Und dabei geht es nicht darum, dass du einen kompletten Seelenstrip dies da machst.

00:18:02: Ja und es geht auch nicht darum das du ständig mit voller Transparenz erzählst was gerade alles in dir vorgeht sondern es geht einfach nur wirklich darum Verletzlichkeit zu zeigen um zum ein natürlich die Verbindung aufzubauen aber auch den gegenüber das auch verstehen kann.

00:18:22: Die Chance hat zu verstehen, ob er die los ist um dann halt auch in einer gewissen Situation sensibel mit dir umzugehen.

00:18:28: Weil das ja... Ist ja auch nicht immer einfach.

00:18:32: Dann sagst du irgendwas und dann siehst du gegenüber einen... dir entgleiten, die Gesichtszüge oder du verkrampst oder machst und tust.

00:18:39: Und du wehst gar nicht warum!

00:18:40: Und da finde ich es halt wichtig, wenn man dann halt weiß dass da eine schwierige Situation ist.

00:18:44: Man muss die Situation gar nicht benennen.

00:18:46: Also man muss sie gar nicht bis ins Detail benennen aber kann gerade sagen... Ich bin in einer privaten sehr sehr schwierigen Phase, die mich emotional wirklich verdammt mit und das kann durchaus mal sein, dass ich an der einen oder anderen Stelle bei mir eine Aussage oder eine Situation wieder Also an die Situation im privaten erinnert oder heranführt, dass sie dann halt einfach mal so reagieren und dann weiß der Gegenüber auch Bescheid.

00:19:07: Da weiß er das einzuordnen.

00:19:08: Man kann halt auch einfach an dieser Stelle die Gespräche vernünftig weiterführen und das finde ich halt so wichtig.

00:19:13: Und du hast jetzt so schön gesagt man muss nicht bis ins Detail alle Preis geben aber man kann preisgeben das als einem gerade... dass man gerade eine schwierige Phase durchmacht und wenn man bereit ist, darüber vielleicht auch zu reden.

00:19:25: Dann vielleicht sogar noch umso besser.

00:19:26: aber vielleicht hat der ein oder andere ähnliche Situation durchgemacht und kann dir dabei helfen wie man damit umgeht oder wie er damit umgegangen ist und vielleicht kann man sich für sich selber auf etwas rausziehen.

00:19:34: Und das schafft die Verbindung von der, die gesprochen hast unter anderem.

00:19:37: Genau und das Schöne danach war ja auch gewesen was passiert denn dann auf einmal?

00:19:41: Wenn du auch Verletzlichkeit zeigst Dann fangen auf einmal deine Mitarbeiter an, sich Gedanken zu machen und auch für dich Fürsorge zu betreiben.

00:19:50: Indem sie sagen so hey willst du nicht einfach die Woche jetzt manne?

00:19:54: Ist gut jetzt so!

00:19:56: Willst du jetzt nicht mal nach Hause fahren?

00:19:58: Also wo du dann auf einmal merkst krass... Es kann auch einfach andersrum sein, dass deine Mitarbeiter quasi auf dich aufpassen und für Sorge betreiben.

00:20:07: Und dann ist es total egal in welcher Position du bist oder wie gesagt welche Hierarchie eben nur du bist.

00:20:13: Wie gesagt wir sind alles Menschen.

00:20:14: Wir haben alle Gefühle.

00:20:15: Wir dürfen diese auch einfach zeigen und es schafft eine gewisse Verbindung und einen Vertrauen.

00:20:22: Das ist ja auch das was wir immer auch andersrum machen würden.

00:20:25: Dass wir wünschen uns ja auch, dass unsere Mitarbeiter ihre Verletzlichkeit zeigen und dem Eingelegendes besser als dem anderen.

00:20:33: Aber der erste Schritt ist ja, zeig was von dir so um zu gucken.

00:20:38: vielleicht öffnet sich dein Gegenüber dann auch bei dir in irgendeiner anderen Situation aber ich weiß nicht wie dir das geht.

00:20:44: aber es gibt auch Situationen wo Menschen eine Verletzlichkeit in Sicht tragen aber es nicht schaffen darüber zu reden und dann anfangen ein bisschen um sich zu schlagen.

00:20:56: Das musst du ein bisschen erklären da Weißt du gerade nicht, worauf du hinaus willst?

00:20:59: Eine andere Art von Verletzlichkeit.

00:21:01: Also es gibt etwas... Ich habe ein Störgefühl in mir und ich schaffe es nicht über mein Stör-Gefühl zu sprechen.

00:21:09: Und dann fange ich an vielleicht ein bisschen fies zu werden anderen gegenüber und so ein bisschen rebellisch aufzutreten um vielleicht die Aufmerksamkeit zu bekommen.

00:21:20: Achtung!

00:21:21: Achtungen bei mir ist was.

00:21:22: Ich rede nicht darüber aber du sollst jetzt bitte erkennen dass bei mir irgendwas nicht in Ordnung ist ... sprich mich drauf an.

00:21:28: Und dann öffnen die sich?

00:21:30: Nie, oder?

00:21:31: Weiß ich nicht!

00:21:33: Nein, also... Ich verstehe es nicht was ich meine,

00:21:37: ne?!

00:21:37: Nee,

00:21:37: nicht so richtig.

00:21:40: Wenn ich versuche mal kurz... Du hast das Gefühl sie wollen nicht der Initiator sein um dieses Gespräch zu beginnen.

00:21:48: Sie wollen schon drüber sprechen, aber nicht der Initiator sein.

00:21:50: Weil sie dann das Gefühl haben XY keine Ahnung.

00:21:53: Sie versuchen es quasi über mehrere Ecken zu kommunizieren damit's dann vielleicht irgendwann bei uns ankommt dass damit wir dann diejenigen sind dir dann auf sie zugehen.

00:22:03: und da ist eine Erwartungshaltung bitte sehe ich bin verletzt und spreche mich darauf an Aber es gelingt nicht des Andersrums.

00:22:11: so ey Ich hab grad ein Störgefühl Und das beschäftigt mich gerade.

00:22:15: können wir mal darüber sprechen?

00:22:16: Okay jetzt hast du mich abgeholt Ja, jetzt bin ich da.

00:22:20: Also es gibt aus meiner Sicht die Verletzlichkeit wo ich mich überwinden kann über meine Themen zu sprechen oder ein Störgefühl zu äußern oder zu sagen hey mir geht's gerade nicht gut.

00:22:31: und dann gibt es Störgefühle die Menschen in sich tragen wo es ihnen nicht gelingt direkt mit dir in die Verbindung zu gehen und das dann über mehrere Ecken versuchen dann zu kommunizieren.

00:22:40: Ja okay, das habe ich so weit verstanden und ich glaube aber auch dass viele... Bernie Brown gesagt, dass er auch viel mit Charme zu tun hat.

00:22:49: Dass viele ja auch dann die Sorge oder die Angst davor haben irgendwie schlecht darzustellen oder nicht gemocht zu werden abgestoßen zu werden weil sie dann über ihre Probleme oder ihre Verletzlichkeit reden.

00:23:01: und ich glaube das ist mit einer der größten eine der größte Ursachen warum so wenig Menschen sich verletztlich zeigen genau vor dieser Scham Weil diese Scham halt da ist.

00:23:12: Das ist spannend weil du Scham gerade sagst.

00:23:15: Eine Geschäftskollegin von uns, die fragte mich dann ... Nida, weinst du denn auch mal?

00:23:23: Ich sag, wie meinst du das.

00:23:25: Na ja!

00:23:25: Es gibt doch so Situationen.

00:23:27: Auch bei uns, da kann man einfach nur heulen.

00:23:31: Dann dachte ich mir okay... Weil ihr denk' ich mir immer so, das ist eigentlich eine Person, die kann nicht mir vorstellen, dass sie so bald... Und auf einmal habe ich da eine Verletzlichkeit gespürt und dann hab ich halt gesagt natürlich weine ich auch mal Ja, aber dann nach der Arbeit oder so.

00:23:51: Nee es kann auch mal Situationen geben.

00:23:54: Ich hatte schon eine Situation vor unseren Abteilungsleitern wo mir Tränen gekullert sind weil ich einfach gerührt war in dem Moment und mir das nicht unangenehm war.

00:24:02: Und da merkst du halt richtig wie unangengenehm dieses Thema noch ist dass man quasi als Geschäftsführerin darf man dann nicht mehr weinen?

00:24:09: Ist man dann ne Maschine?

00:24:12: Nein glaube ich.

00:24:12: viele und das ist mir gerade durch den Kopf gegangen viele Verletzlichkeit mit Schwäche.

00:24:20: Stimmt, also ist jetzt gerade meine Interpretation die mir gerade in den Kopf geschossen ist weil er auch gerade überlegt Schwächer?

00:24:25: Nee, Gottes Willen nein!

00:24:27: Verletzlichkeit ist nicht gleich schwächer.

00:24:29: und nur weil wir uns vielleicht sich zeigen sind wir ja nicht schwach sondern wir lassen einfach nur zu dass der gegenüber auch mal sieht das wir an der Stelle verletzt sind und nicht schwarz sind.

00:24:38: und gerade diese Verletzigheit offen zu zeigen hat auf einmal stärker zu tun stärker zu tun, sich mal zu öffnen.

00:24:44: Sich dem anderen gegenüber zu öffen und auch einfach mal so zeigen hey ja ich habe Angst.

00:24:50: also ich habe angst davor ist vielleicht eine gewisse Schamgrenze da aber ich öffne mich die jetzt weil es mir einfach wichtig ist dass du verstehst was in mir vorgeht.

00:24:58: Und ich glaube da verwechseln wirklich viele und ich glaube vielleicht ist das sogar ein Kontext, dass viele Verletzlichkeit mit Schwäche verwachsen?

00:25:05: Ja

00:25:06: richtig!

00:25:06: Ist auch so.

00:25:08: Das ist ja das, was du ja auch sagst.

00:25:09: Führungskräfte werden normalerweise als diejenigen gesehen, die Sicherheit ausstrahlen und die Kontrolle haben, alles im Blick haben, die nicht vielleicht mal sagen – also ich bin mir gerade unsicher mit dieser Entscheidung!

00:25:22: Stell dir vor, du würdest sagen, ich bin gerade unsichern mit der Entscheidung?

00:25:26: Also

00:25:26: für uns fühlt sich das richtig an weil wir es machen.

00:25:28: aber grundsätzlich wenn ich versuche, verstehe worauf du hinaus willst.

00:25:32: Und man darf auch einfach sagen, Ich bin unsicher bei einer Entscheidung dann traut's dich ja auch dein Gegenüber zu sagen Ich bin auch irgendwie gerade unsicher, lass uns noch mal drüber nachdenken.

00:25:41: Lass uns nochmal gucken okay was hat uns jetzt zu dieser Entscheidung geführt und haben wir irgendwas übersehen?

00:25:46: Weil dann entstehen ja letztlich bessere Entscheidungen wo sich dann alle damit gut fühlen und nicht darauf bedacht sind jetzt einfach zu sagen Und die Entscheidung treffen wir weil ich will hier nicht zeigen dass ich die Entscheidung vielleicht doch nicht so gut finde.

00:25:59: Wir haben es schon ein paar Mal erlebt Dass wir an dem Eintag haben wir das Thema eine Stunde auseinander genommen haben darüber gesprochen ... und haben dann gesagt, okay... ... zum letzten Zeitpunkt steht die Entscheidung.

00:26:11: Lass uns einfach noch mal eine Nacht drüber schlafen.

00:26:13: Lassen Sie es einfach nochmal kurz?

00:26:14: Eine oder zwei nicht drüber... ...schlafen lassen ein bisschen nachwirken, ein bisschen... ...nachheilen weil wir auch oftmals gemerkt haben dass im Nachgang... ...ein Gespräch kommen nochmal ganz andere Gedanken.

00:26:22: Oha!

00:26:23: Daran habe ich nicht gedacht.

00:26:24: Misst hätte ich mir das gesagt und so weiter sofort.

00:26:26: Und wenn man sich dann nochmal eins, zwei Tage Zeit nimmt... ...und darüber nochmal schläft kann man genau die Gedanken nochmal... ...durchspielen und die im Nachgang nochmal diskutieren.

00:26:34: Wir hatten's schon Einige Male, dass wir eine Entscheidung die am ersten Gespräch getroffen ist im zweiten und dritten Gespräch danach nochmal revidiert haben.

00:26:42: Und uns auf einen ganz anderen Weg entschieden haben weil wir dann halt zwischendurch diese AHA Effekte hatten.

00:26:47: Oh!

00:26:48: Das habe ich ja gar nicht betrachtet.

00:26:49: Oh da ist mir noch das eingefallen.

00:26:51: Und es ist halt so vorm wichtig.

00:26:52: Wir sind mal ein bisschen vom Thema abgespriften, aber...

00:26:55: Nee.

00:26:55: Alles gut!

00:26:56: Ich glaube dieses ganze Thema hat so viele Facetten.

00:26:59: da könnte man sicherlich noch länger darüber sprechen, aber wir haben ... wir sind schon soweit Matthias unsere Zeit ist fast durch.

00:27:07: ich glaube was wird zum Schluss als Appell vielleicht mitgeben können seid offen für Verletzlichkeiten und fühlt euch dann nicht irgendwie ja es sollte nicht mit Scham verbunden sein, sondern seht es wirklich als Verbindung dir auch und vertrauen das was ihr einfach auch schaffen könnt dadurch.

00:27:24: Und wir werden diesmal unten den Link von dem TED Talk mit ein Betten, ich versuche es in einem Video mit einzubetten.

00:27:29: dann könnt ihr direkt drauf klicken und euch den TED Talk mal in Ruhe eins.

00:27:33: Öfters mal über Pathet Talk sprechen.

00:27:34: Es gibt nämlich richtig, richtig gute, die ja auch zur Reflektion in der eigenen Führung

00:27:39: sind.

00:27:39: Also da gibt es ein paar richtig schöne.

00:27:41: Ja, können wir gerne machen.

00:27:43: Brian Stevenson mag

00:27:44: ich.

00:27:45: In dem Sinne würde ich sagen heute habe ich mein letzter Wort.

00:27:49: Wir wünschen euch einen schönen und frohen Osterfest!

00:27:51: Genießt die vier freien Tage und wir sehen uns dann in vierzehn Tagen schon wieder.

00:27:57: In diesem Sinne

00:27:58: ciao!

00:27:59: Tschüss.

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