Folge 9: Jahresauftakt 2025: Qualität, Masterstudium und ein Brand in der Firma
Shownotes
Mit voller Energie ins neue Jahr – auch wenn der Start gleich einen kleinen Brand in der Firma brachte. Wie unser Team das souverän meisterte und welche Vorsätze wir für 2025 haben.
Darüber sprechen wir in dieser Folge
- Persönliche und berufliche Ziele für 2025
- Das große Thema Qualität
- Social Detoxing als Vorsatz
- Wie Team, Nachbarn und Feuerwehr den Brand meisterten
Das nimmst du mit
- Krisen meistert man gemeinsam
- Klare Ziele geben dem Jahr Richtung
- Qualität ist eine Haltung, kein Zufall
Erwähnt in dieser Folge
- Brand in der Firma
- Feuerwehr & Nachbarn
- Social Detoxing
- Masterstudium
Mehr von den Blechvirtuosen
„Die Blechvirtuosen“ ist der Podcast für gelebte Tandem-Geschäftsführung im produzierenden Mittelstand. Neda Seyedi und Matthias Wiese führen gemeinsam die Alfred Rexroth GmbH & Co. KG in Berlin und sprechen nahbar und ehrlich über den Alltag zwischen Produktion, Zahlen und Menschen.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge.
00:00:04: Folge die Blechmitte-Osen. Mein Name ist Matthias.
00:00:08: Mein Name ist Neda. Wir probieren in diesem Jahr einfach mal was Neues.
00:00:11: Wieso lachst du denn, wenn ich das Intro mache?
00:00:14: Ich lächle nur ganz freundlich. - Nee.
00:00:16: Ich habe irgendwas gesagt oder irgendwas getan, das du gelacht hast.
00:00:20: Nee.
00:00:22: Also, herzlich willkommen. Jetzt ist mein Intro total futsch.
00:00:25: Aber Matthias hat keine Lust, das noch mal von vorne aufzunehmen.
00:00:28: Deswegen das ist das Intro 20/25.
00:00:30: Hallo ihr Lieben, wir sind zurück mit voller Energie.
00:00:35: Jingle Bells ist vorbei.
00:00:37: Und ja, Matthias, wie hast du denn die Weihnachtstage überstanden?
00:00:41: Auch sehr gut. Nur mit 4 Kilo und Plus.
00:00:44: Also ein bisschen... - Zu viel Kekse gegessen war?
00:00:47: Zu viel Süßigkeiten gegessen, genau. Zu viel Plätzchen und zu viel Schokolade.
00:00:50: Und ja, es ist halt einfach zu verlocken.
00:00:52: Ich bin halt einfach eine Nachschkatze.
00:00:54: Nachschiffe mein Leben gerne und habe die Weihnachtszeit einfach mal genutzt.
00:00:57: Um mich wenig zu bewegen.
00:00:59: Viel zu naschen.
00:01:01: Und ja, leider ist ein wenig davon auf den Hüften hängen geblieben.
00:01:05: Na ja, deswegen fangen wir jetzt wieder mit einem stressigen Alltag an.
00:01:09: Genau, wie ist denn deine Weihnachten gelaufen?
00:01:11: Also wir reden ständig immer nur über meine Wochenenden.
00:01:13: Du stellst mir ja nie Fragen.
00:01:15: Warst du ja drauf, dass ich dir eine Frage stelle?
00:01:17: Na, ich war noch nicht fertig.
00:01:19: Wie war dein Weihnachtens?
00:01:21: Mein Weihnachten war zauberhaft, ruhig.
00:01:25: Ich habe wirklich die Tage genutzt, um einfach mal ein bisschen runterzukommen,
00:01:29: ein bisschen zu entspannen.
00:01:31: Ich habe mich auch so ein bisschen medial zurückgezogen.
00:01:34: Und habe wirklich einfach versucht, die Zeit zu nutzen,
00:01:38: um einfach mal innezuhalten, mal anzukommen und wieder neue Kraft zu tanken.
00:01:43: Ich habe viele schöne Filme gesehen.
00:01:45: Ich liebe das zur Weihnachtszeit, besonders einmal Herderringe durchzugucken
00:01:50: und tatsächlich auch Harry Potter.
00:01:52: Weil du hast Herderringe durchgeguckt.
00:01:55: Alle drei Filme.
00:01:57: Oder den Hobbit auch noch, die anderen drei.
00:01:59: Nee, das ist mir zu langenatmig.
00:02:01: Und du hast alle acht Filme Harry Potter geguckt?
00:02:03: Nein, nicht alle habe ich.
00:02:05: Ich habe es schon vor der Weihnachtszeit angefangen.
00:02:08: Den Trailer oder den Film?
00:02:10: Den Trailer oder den Film?
00:02:12: Okay, Leute, es gibt einen Insider hier.
00:02:15: Ich habe mich mit meinem kaufmännischen Leiter darüber unterhalten,
00:02:18: dass er sich unbedingt die Loil-Staffel angucken soll.
00:02:21: Und der arme Junge hat dann angefangen, alle Folgen sich anzugucken
00:02:24: und wollte dann mit mir über Folge 3 sprechen.
00:02:26: Und ich habe gesagt, du, sorry, aber ich habe nur den Trailer gesehen.
00:02:29: Aber sie hat die Serie so gerne angepriesen,
00:02:31: dass alle total begeistert waren und unbedingt die Serie gucken wollten.
00:02:34: Weil wir alle eine Meinung waren, sie hat sie geguckt und fand sie total lustig.
00:02:37: Und dann kam raus, dass sie sich nur den Trailer anguckt zu dem.
00:02:40: Seht ihr mal, ich kann mit dem Trailer schon überzeugen,
00:02:43: dass jemand sich dann die ganzen Folgen anguckt.
00:02:46: Der Schauspielunterricht hat sich gelohnt bei dir, ja?
00:02:49: Ja, ich guckele zur Winterzeit, sagen wir mal so,
00:02:52: wenn die erste Advent und so was anfängt, gerne die Harry Potter-Filme an.
00:02:56: Und wie gesagt, Weihnachten war einfach eine schöne Zeit,
00:03:00: um einfach runterzukommen und dann 2025 zu starten.
00:03:04: Wir hatten zwei Wochen keinen Kontakt, das war auch wundervoll.
00:03:07: Ja, hat ja nochmal eine ganz kurze Nachfrage.
00:03:09: Ich wollte dich aber erst mal nur ausreden lassen.
00:03:11: Du hast gesagt, du warst medial nicht sehr viel unterwegs.
00:03:14: Also heißt auf Deutsch, du hast ein Social-Detoxing gemacht?
00:03:16: Also ich fahre von allen Social-Media-Plattformen gehalten?
00:03:19: Social-Detoxing bedeutet für mich,
00:03:22: wir kriegen ja tagtäglich irgendwie Nachrichten
00:03:25: und einfach mal nicht sofort darauf reagieren.
00:03:28: Ich meine, ich bin sowieso nicht so der Typ, der sofort auf WhatsApp-Nachrichten reagiert.
00:03:31: Doch, ich kann mich daran erinnern, wenn ich nach 30 Sekunden nicht antworte,
00:03:34: dann habe ich schon 30 Anrufe auf der Melbung.
00:03:37: Du spinnst doch, das ist ja ein völliger Quatsch, was du da erzählt hast.
00:03:41: Soll ich mal kurz den Chat vor den Luft durchführen?
00:03:43: Ja, können wir gerne tun.
00:03:45: Nein, aber einfach ein bisschen zurückgezogen.
00:03:48: Sagen wir es mal so. War das bei dir auch so?
00:03:51: Ich habe mich wirklich versucht,
00:03:54: an einem Social-Detoxing, also wenig auf Instagram, wenig auf TikTok unterwegs,
00:03:57: auch WhatsApp habe ich versucht, größteils auszublenden
00:04:02: und habe mich wirklich darauf konzentriert,
00:04:06: entweder Filme zu gucken, genau wie du,
00:04:09: wieder mal ein bisschen zu lesen, aber halt weg von diesem ganzen Gessweipe,
00:04:12: um einfach mal wieder den Kopf frei zu machen,
00:04:14: um an bestimmten Themen mal wieder ein bisschen länger dran zu bleiben.
00:04:17: Weil gemerkt habe, wie länger man auf TikTok oder Instagram unterwegs ist,
00:04:20: das zu schwerer fällt einem auch, zum Beispiel beim Buch dran zu bleiben,
00:04:23: ohne sich durch von anderen Sachen abzulenken zu lassen
00:04:26: oder schnell in die lange Weile zu verfallen.
00:04:29: Und ich habe gemerkt, dass ich in, glaube ich, im letzten Jahr
00:04:32: relativ viel auf Social Media unterwegs war, also vor allem als Konsument,
00:04:36: nicht mal aktiv unterwegs, sondern wirklich als Konsument
00:04:39: und habe wirklich gemerkt, dass mir da die Konzentration abhanden gekommen ist
00:04:43: und jetzt wieder gemerkt habe, ich muss jetzt langsam am Anfang wieder mich zu konzentrieren
00:04:46: und deswegen jetzt abends mal ein Handy wieder zur Seite lege,
00:04:49: dort nicht auf Social Media gehe, sondern lieber mal wieder ein Buch gucke
00:04:53: oder halt ein Gespräch führe mit meinen Kindern oder meiner Frau,
00:04:56: einfach um länger dran zu bleiben.
00:04:58: Weil das ist mir aufgefallen und das war sehr erschreckend.
00:05:01: Genau, wir haben es verstanden.
00:05:08: Ich finde, der erste Podcast in 2025 beginnt schon super,
00:05:11: super spannend, super gut.
00:05:14: Ja, also auf jeden Fall, wir haben uns die Ruhe gegönnt,
00:05:17: wir haben Energie getankt, wir starten jetzt voll durch,
00:05:20: 2025, wenn man so ins neue Jahr startet, hast du dir irgendetwas vorgenommen?
00:05:25: Also sagen wir mal, was hast du dir beruflich vorgenommen?
00:05:28: Ich würde gerne mit dem persönlichen Anfang bevor wir ins berufliche gehen.
00:05:35: Also persönlich habe ich mir vorgenommen, wie gerade schon erwähnt,
00:05:38: wieder mehr in die Konzentrationsphase reinzukommen, weniger Social Media aktiv zu konsumieren.
00:05:42: Wir sind ja selber viel aktiv auf Social Media, daran werden wir,
00:05:45: die Präsenz werden wir weiter verstärken, um dort mehr Content zu machen,
00:05:49: dass wir dort halt auch einfach euch mehr den Einblick geben
00:05:53: mit unseren täglichen Ablauf hier, wie es sich anfühlt,
00:05:56: Geschäftswörter zu sein, unsere Firmen vorzustellen, die Mitarbeitenden,
00:05:59: vielleicht noch unsere Kollegen etc.
00:06:01: Und man sieht, ich habe mich eingeschrieben oder immatrikuliert
00:06:04: für einen Masterstudiengang, der im Mai beginnt
00:06:08: und habe dann anderthalb Jahre vor mir einen MBA-Studiengang,
00:06:13: einen Semester in Deutsch, einen Semester in Englisch,
00:06:16: dann die Masterthesis, das heißt persönlich muss ich auch noch mein Englisch
00:06:20: massiv auf Vordermann bringen, weil ich da doch sehr eng geröstet bin
00:06:25: und jetzt sind so meine persönlichen Ziele, die ich mir für 2025 gesteckt habe.
00:06:30: Also wieder mehr Konzentration, start des Studiums, Englisch verbessern.
00:06:34: Genau, Matthias hat gerade seine Hände zur Hand genommen
00:06:37: und drei, das hat man bestimmt jetzt gehört, schön im Mikro.
00:06:40: Aber ist okay, weil wir werden demnächst ein Videopodcast machen.
00:06:43: Unsere Mitarbeiter freuen Sie schon darauf auf unseren Videopodcast.
00:06:46: Genau, dann seht ihr mal, wie wir eigentlich auch mit Mimik und G-Stick umgehen,
00:06:50: ich bin jemand, der mit dem ganzen Körper spricht
00:06:53: und das wird man dann dort auch vor Ort sehen
00:06:55: und da freuen wir uns schon darauf, dass ihr auch mal wirklich unser Gesichter seht.
00:06:58: Ihr seht, wie wir auch hier miteinander im Podcast umgehen,
00:07:01: dass ihr auch Gesichter dazu hat. Ich freue mich.
00:07:03: Matthias, wenn du jetzt noch einmal in die Hände klatscht, das ist ein Bum, Bum, Bum.
00:07:08: Hast du dir denn persönliche Ziele vorgenommen für 2025?
00:07:13: Ein persönlicher Ziel, habe ich irgendwann schon rausbekommen, ist mir tierisch auf den Sack zu gehen.
00:07:17: Gelingt dir sehr gut, also der Vorsatz ist schon mal sehr gut.
00:07:21: Du gehst mir schon seit Montag auf den Senkel, muss ich dir ganz ehrlich gestehen.
00:07:25: Ja. Und ist dein persönlicher Ziel, mir auf den Senkel zu gehen?
00:07:28: Nein, eigentlich wollte ich mehr Ruhe, Besonnenheit, Harmonie.
00:07:31: Aber Montag hat mir eigentlich schon wieder gezeigt,
00:07:35: dass das alles, was ich mir vorgenommen habe, nicht funktioniert.
00:07:39: Bist du das?
00:07:41: Aber ich habe mir persönlich auch was vorgenommen, du hast über dein Master gesprochen.
00:07:45: Bei mir ist es die Promotion, die ich anstrebe.
00:07:49: Da hat sich das ein oder andere ergeben
00:07:52: und ist es noch nicht sicher, ist es noch nichts fest.
00:07:55: Aber das ist, was ich persönlich mal dieses Jahr angehen werde.
00:07:59: Ich habe mir tatsächlich auch vorgenommen, weniger eine Couchpotato zu sein.
00:08:04: Also ich bin manchmal verfallig dann gerne so dieses "Ach, viel gearbeitet, dann ist man müde",
00:08:10: dann geht man dann doch gerne mal nach Hause und ist dann nicht nochmal unterwegs.
00:08:14: Und da habe mir vorgenommen, auf viel mehr Veranstaltungen zu gehen
00:08:18: und auch unter der Woche einfach mal unterwegs zu sein, in welcher Form auch immer.
00:08:23: Es muss nicht immer die großen Events sein, aber da ein bisschen aktiver zu werden.
00:08:29: Und ja, darauf freue ich mich, bin gespannt, was das Jahr so mit sich bringt.
00:08:33: Und bei den Beruflichen können wir eigentlich sagen, da haben wir uns ja gemeinsam die Woche sogar schon hingesetzt
00:08:38: und haben darüber gesprochen, dass wir uns in diesem Jahr auf vier Kernthemen konzentrieren werden.
00:08:46: Und die wir für uns rausgearbeitet haben, auf die wir uns fokussieren möchten.
00:08:51: Und wir haben lange darüber diskutiert, können wir darüber irgendwie offen sprechen oder eben nicht.
00:08:57: Ich hatte teilweise Bedenken gehabt, ich erkläre auch gleich warum.
00:09:00: Aber Matthias vielleicht mag sie mal erklären oder erzählen, was wir uns für dieses Jahr beruflich vorgenommen haben.
00:09:06: Genau, wir haben uns ja über Weihnachten und Neue auch Gedanken gemacht.
00:09:12: Die Ruhe bringt ihr auch mal Freiheit im Kopf mit, da macht man sich Gedanken.
00:09:15: Man kann die ganz abschließen.
00:09:17: Und deswegen haben wir uns am Montag zusammengesetzt und haben uns mal die Firma angeguckt, was ist die letzten vier Jahre passiert.
00:09:22: Und was haben wir schon auf der Agenda zu stehen?
00:09:25: Also was wissen wir schon, wo bestimmte Reisen hingehen.
00:09:28: Und dann haben wir uns hingesetzt und haben uns überlegt, wo legen wir den Schwerpunkt bei uns in der Geschäftsführung?
00:09:32: Weil auch wir als Geschäftsführer haben einen Schwerpunkt, auf den wir uns immer wieder konzentrieren.
00:09:37: Die letzten Jahre war es Mitarbeiterführung, die Köpfe frei bekommen, die Blockaden lösen,
00:09:41: die Mitarbeiterinnen in die Selbstverantwortung bringen.
00:09:44: Das hört nicht auf, da werden wir weiter daran arbeiten.
00:09:46: Aber das war der Schwerpunkt, den wir die letzten Jahre wirklich bearbeitet haben.
00:09:50: Jetzt haben wir einen mittlerweile einen Stand erreicht, wo unsere Mitarbeiterinnen auf einem sehr guten Weg sind,
00:09:54: wo die ersten Sachen auch wirklich greifen und Fruchten, die wir sehen, wo wir wirklich extrem glücklich sind und immer wieder leuchten in den Augen bekommen.
00:10:00: Wenn wir sehen, dass die Sachen, die wir seit drei, fast vier Jahren jetzt schon angegangen sind,
00:10:05: dass die jetzt so nach und nach in kleinen Schritten halt wirklich umgesetzt werden und Fruchten wird, macht uns mega stolz.
00:10:12: Und jetzt haben wir uns in diesem Jahr vorgenommen, den Fokus vor allem in Richtung Qualität zu lenken,
00:10:17: weil die aktuellen Herausforderungen, die man übrigens rum sieht, seit nun die politischen Lagen,
00:10:23: sei es die wirtschaftlichen Lagen, erfordern es halt einfach, dass man sich auf bestimmte Sachen konzentriert.
00:10:29: Bei uns wird es die Qualität sein. Die Qualität "Made in Germany" ist immer noch ein Statement.
00:10:34: Und daran wollen wir halt einfach weiter arbeiten, dass dieses "Made in Germany" halt auch weiterhin dafür steht,
00:10:40: Zuverlässigkeit und halt auch ein hoher Standard an Qualität.
00:10:43: Und deswegen werden wir uns intensiver damit beschäftigen.
00:10:45: Was bedeutet bei uns in der Firma wirklich, also daran nochmal zu arbeiten,
00:10:48: was bedeutet Qualität, welche Qualität Standards wollen wir haben,
00:10:53: was stellen wir uns vor, welche Qualität Standards zukünftig auch von unseren Kunden gefordert werden könnten,
00:10:58: dass wir schon proaktiv an diesem Thema Qualität, Standard arbeiten
00:11:02: und auch uns genau angucken, wo gehen die ganzen Isonormen hin.
00:11:05: Also Ison 9001 heißt immer wieder, du hast ein qualifiziertes Qualitätsmanagement
00:11:10: und eine qualifizierte Qualitätssicherung.
00:11:12: Noch da gucken wir oder gehen in den Austausch, wo geht die Reise dorthin,
00:11:16: dass wir dort schon proaktiv an bestimmten Themen arbeiten können und dann nicht überrascht sind
00:11:20: und irgendwie auf Teufel kommen raus, jetzt alle mit Biegen und Rechen umsetzen zu müssen,
00:11:26: sondern deswegen haben wir gesagt Qualität.
00:11:28: Genau, und das geht ja noch ein bisschen tiefer rein.
00:11:31: Also erstmal zu anfangen, warum hatte ich ein Problem damit, das, sage ich mal,
00:11:35: in einem Podcast zu thematisieren, weil nur weil wir den Schwerpunkt jetzt auf Qualität gesetzt haben,
00:11:40: bedeutet es nicht, dass wir qualitiativen Schrott produzieren,
00:11:43: sondern dass wir uns einfach auf die Qualität konzentrieren möchten
00:11:48: und Matthias hat es ein bisschen globaler gerade beschrieben,
00:11:52: was auch sehr wichtig ist, aber auch ganz klar nochmal in die internen Prozesse bei uns reinzugehen,
00:11:57: anzugucken, wie sieht jeder Mitarbeiter auch das ganze Thema Qualität,
00:12:02: das ganze Thema Qualitätsbewusstsein im Betrieb zu stärken.
00:12:06: Natürlich haben wir auch von unseren Kunden gewisse Auflagen, auch was die Dokumentation betrifft,
00:12:12: da nochmal intensiver schauen, auch zu gucken, wie können wir bestimmte Dinge vereinfachen
00:12:16: und genau, da haben wir einfach an einer oder anderen Stelle doch noch Nachholübedarf
00:12:21: und dem Ganzen möchten wir uns widmen und machen das eben auch zu einer unserer Prioritäten in diesem Jahr,
00:12:28: weil wir durchaus noch Luft nach oben sehen, noch sehen, dass wir uns viel mehr qualifizieren können
00:12:34: oder professionalisieren können und haben da jetzt auch in dem Bereich Qualität extreme Verstärkung auch bekommen,
00:12:41: wirklich auch gute Fachexpertise bei uns reinbekommen im Haus, die wir sehr dankbar sind
00:12:46: und mit dem Kollegen gemeinsam wirklich zu schauen, wie können wir das ganze Qualitätsthema bei uns noch steigern.
00:12:52: Zusätzlich zu dem Thema Qualität, ich habe ja gesagt, wir haben vier Schwerpunkte für uns in diesem Jahr gesetzt.
00:12:57: Ich glaube, dass es eigentlich der Schwerpunktpersonal wird jedes Jahr immer mit auf der Agenda sein,
00:13:02: aber hier geht es wirklich explizit darum Bereiche, wo wir Mitarbeiter haben, die jetzt in Rente gehen,
00:13:08: die wirklich eine sehr wichtige Position haben, wie können wir da, sage ich mal, Nachfolgeprozesse regeln
00:13:15: und müssen wir vielleicht die Bereiche, wo sie gerade tätig sind, vielleicht auch umdenken, neu denken.
00:13:20: Ein anderer Punkt ist bei uns das ganze Thema Vertrieb, ist ein weiterer Schwerpunkt bzw. die Neukundenakquise.
00:13:26: Genau, darf ich da ganz kurz zum Thema Personal ergänzen?
00:13:28: Kannst du machen.
00:13:29: Also ich würde ganz gerne noch einen weiteren Punkt darauf bringen,
00:13:31: und zwar das Thema Ausbildung, gut für uns in diesem Jahr auch verstärkt, in den Fokusrücken.
00:13:35: Wir bilden jetzt schon viel aus, wir machen jetzt schon extrem viel mit den jungen Leuten,
00:13:38: wir haben aber auch überlegt, ob wir bei uns in der Firma einfach mal versuchen, neue Formate
00:13:44: zu integrieren, implementieren und einfach auszuprobieren.
00:13:48: Also viel enger, viel intensiver.
00:13:50: in den Austausch mit den jungen Leuten zu gehen, um sie auch einfach mal zu fragen, was müssten wir
00:13:53: als Arbeitgeber jetzt wirklich tun, nachdem sie unsere Firma kennen, damit sie nach der Ausbildung
00:13:57: auch bei uns bleiben. Also wie müssten wir die Arbeitsplätze gestalten, dass sie gerne hierher
00:14:02: kommen, wissen, dass sie eine gewisse Wirksamkeit haben und hier auch gerne arbeiten. Und ich glaube,
00:14:08: dass wir den einen oder anderen jungen Mann, jungen Frau wie auch immer damit abholen können und
00:14:12: wir hoffen, dass wir dadurch auch die jungen Leute bei uns halten können. Klar ist es wichtig,
00:14:15: dass junge Leute auch nach der Ausbildung die Möglichkeit bekommen, diese, das der Learning,
00:14:22: das abzuschütteln, weil du bleibst sonst der ewige Learning, auch da muss man daran arbeiten. Das ist
00:14:27: in manchen Filmen, es ist schwierig, es lust zu werden. Aber wir wollen halt einfach mal neue Wege
00:14:30: gehen, neue Formate ausprobieren und wirklich intensiver mit den jungen Leuten in Austausch zu
00:14:35: gehen, um zu gucken, wie müssen wir unsere Fertigung attraktiver machen, dass sie auch bleiben oder
00:14:39: gerne zu uns kommen. Ja, nicht nur das, sondern wir haben ja auch mit unserem Ausbildungsleiter
00:14:42: gesprochen. Wir sind froh, dass wir im letzten Jahr, sage ich mal, noch wirklich gut auszubildenden
00:14:47: bekommen haben. Er sagte aber auch schon im Austausch mit anderen, dass es in diesem Jahr
00:14:51: extrem schwierig wird, weil das ganze Thema Handwerk, ja, ist aktuell ein schwieriges Thema und wir
00:14:57: sehen es auch in der Automobilbranche. Und die jungen Menschen für das Handwerk zu begeistern,
00:15:02: ich verstehe noch nicht so richtig, warum Handwerk so unattraktiv geworden ist. Und
00:15:08: ganz kurz, ich würde gerne da auch in den Dialog mit den jungen Menschen zu gehen, um zu verstehen,
00:15:13: was müssen wir dann eigentlich tun, damit Handwerk wieder attraktiver wird. Also die Frage ist
00:15:19: genau, die Richtige, die wir stellen müssen und auch genau in der richtigen Stelle, die Lübgenleute
00:15:22: zu fragen. Also ich könnte mir an einer oder anderen Stelle vorstellen, dass auch gerade unsere
00:15:28: Generationen, ich meine, ich habe auch zwei Kinder, die in dem Alter von 12 und 15 sind und die versuche
00:15:33: was andere beizubringen. Handwerk ist nicht schlechtet und man muss nicht studieren, um gut
00:15:36: das Geld zu verdienen. Und ich glaube auch, dass es daran so ein bisschen hakt, dass man, dass
00:15:39: viele aus dem Elternhausen mal hören, du musst Abitur machen, du musst studieren, aber bis zu
00:15:42: was besseres, dann kannst du einen besseren Job bekommen, der mehr Geld mit sich bringt. Man
00:15:46: glaube, wenn man das über Jahrzehnte oder über Jahre einindoktroniert bekommt und auch die Jugend
00:15:50: einindoktroniert bekommt, dann ist es halt einfach so, dass das in den Köpfen drin ist. Jeder sagt,
00:15:58: ich muss studieren, also ich muss Abitur machen, ich muss studieren, erst dann kann ich von dem
00:16:01: vielen Job finden. Nein, Handwerk wird auch gut bezahlt. Aber hast du mal deine Kinder gefragt,
00:16:04: warum sie sich vielleicht nicht für ein Handwerksbüro entscheiden würden? Sie haben sich noch
00:16:08: gar nicht entschieden. Also Sie haben sich noch gar nicht entschieden und Sie haben auch von
00:16:10: vornherein gesagt, Sie wissen auch noch gar nicht, ob Sie wirklich studieren. Also meine
00:16:14: Tochter hat jetzt gesagt, Sie möchte gerne Abitur machen und danach weiß ich noch gar nicht,
00:16:17: was Sie machen möchten. Mein Junior mit 12, den habe ich gefragt, der ist fernab jeglicher
00:16:23: Gedanken an diese Sache, der ist jetzt 6. Klasse, er kommt um Sommer die 7., möchte aufs Gymnasium
00:16:28: gehen, er sagt aber auch, er möchte aufs Gymnasium gehen, ob er Abitur macht, weiß ich nicht. Kann
00:16:32: auch sein, dass er nach der 10. abgeht oder dass er nach einem halben Jahr, Jahr merkt,
00:16:34: Gymnasium ist nichts für ihn, er möchte auf eine andere Schule, geht er auf eine andere Schule
00:16:38: und die sollen sich bitte ausprobieren, die sollen sich gerne auch in AGs oder nachmittags mit
00:16:44: Englischen Hobbys ausprobieren, was Ihnen Spaß macht, dabei unterstütze ich Sie, versuche die
00:16:47: richtigen Fragen zu stellen und Ihnen Möglichkeiten zu bieten, dass Sie sich ein bisschen ausprobieren
00:16:51: können, wo die Reise hingeht, keine Ahnung. Genau, jetzt gehen wir wahrscheinlich schon in die Tiefe,
00:16:55: in die Diskussion, da rein, das ja müssen wir erkunden, aber wie gesagt mit den jungen Leuten
00:17:00: sprechen und da fragen, warum oder beziehungsweise warum Handwerk einfach unattraktiv geworden ist,
00:17:05: das ist einfach Fakt, wir sehen es an den Zahlen und das müssen wir einfach mal verstehen, um dann
00:17:11: gegebenenfalls diesbezüglich Maßnahmen auch zu setzen. Aber ja, also Qualität, Personal,
00:17:18: Ausbildung, Marketing, wir machen hier gerade Botgarsch, also das weiter intensivieren und wie
00:17:26: gesagt Vertrieb gehört auch mit dazu, wir haben in diesem Jahr, stellen wir das erste mal aus,
00:17:31: als die Firma Rexrot in Leipzig wird die erste Messe stattfinden vom 11. bis zum 14. März auf
00:17:38: der Intek, also kommt uns gerne besuchen und genau, das sind unsere Schwerpunkte in diesem Jahr.
00:17:44: Genau, und zum Thema Marketing würde ich ganz gerne sagen, das passt nämlich auch zum Thema davor,
00:17:49: wir wollen oft auf den Social Media Plattformen, die wir nutzen, halt auch wieder darstellen,
00:17:53: dass durchaus die Industrie oder Handwerk auch lohnswert ist, dorthin zu kommen und versuchen,
00:17:57: dort halt auch den jungen Leuten näher zu bringen, was wir eigentlich machen, was sie bei uns machen
00:18:01: können und deswegen werden wir auch diese Portale nutzen, um da halt auch einfach ein bisschen mehr
00:18:06: Werbung für die Industrie und Handwerk an sich zu machen. Ja, sind wir fertig? Also mit unseren
00:18:15: vier Vornamenvorgaben sind wir erstmal durch, ja, die haben wir glaube jetzt zu genüge erklärt,
00:18:21: da sind wir auch ins Detail gegangen. Genau, und vielleicht nutzen wir einfach auch diese
00:18:25: Schwerpunkte, um uns auch hier im Podcast darüber auszutauschen. Wie gesagt, bei dem Thema Qualität
00:18:32: kommt ja das ganze Thema Fehlerkultur auch noch mit dazu und ich glaube, das ist aber noch mal ein
00:18:37: eigener Podcast, wo wir noch mal intensiver drauf eingehen. Nein, es ist nicht ein eigener Podcast.
00:18:42: Nein, wir können auch jetzt drauf eingehen. Wir können jetzt drauf eingehen. Eigentlich wollte ich
00:18:45: erzählen, was diese Woche noch passiert ist. Ach so, okay, dann nehmen wir die Fehlerkultur
00:18:49: ein bisschen nach hinten und erzählen wir einfach mal ein bisschen, dass unsere Woche nicht ganz
00:18:52: so reibungslos gestartet ist. Was ist denn passiert am Montag? Ich denke, du möchtest erzählen.
00:18:57: Ich möchte erzählen. Du warst so Feuer und Flamme darüber zu erzählen. Ich möchte unbedingt darüber
00:19:03: erzählen, was heute, was diese Woche passiert ist. Ja, apropos Feuer und Flamme, wir haben am Montag,
00:19:07: wir sind beide erst am 6. Am Montag wieder in die Firma gekommen, hatten beide unseren ersten
00:19:12: Tag und hatten uns eigentlich vorgenommen, nicht ganz so lange am Montag in der Firma zu bleiben.
00:19:15: Der Wohnhaus ist durch die Rechnung gemacht. Wir hatten leider einen Brand bei uns in der Firma.
00:19:21: Leider hat sich in einer unserer Maschinen Staub entzündet und hat dafür gesorgt, dass ein
00:19:28: Staubschacht gebrannt hat oder dass er da zum Brand gekommen ist, der glücklicherweise durch
00:19:32: unsere Mitarbeitung relativ zügig gelöscht werden konnte. Der Feuer wäre trotzdem angerückt
00:19:36: und musste noch mal die Glutenester danach löschen und besänftigen, weil da sind wir mit den Feuerlöchern
00:19:42: nicht rangekommen und hatten noch nicht genug Feuerlöcher im Haus. Aber nach dem ersten Schreck
00:19:47: haben wir dann auch von der Feuerwehr ein großes Lob bekommen, dass wir sehr gut agiert haben.
00:19:51: Alle sind raus, der Brandalarm hat funktioniert. Keiner hat sich in Lebensgefahr gebracht.
00:19:55: Wir haben genau die richtigen Maßnahmen ergriffen, um den Brand schnell unter Kontrolle zu bekommen
00:19:59: und dann ist die Feuerwehr angerückt und konnte dann die weiteren Maßnahmen einleiten.
00:20:04: Genau, das war natürlich ein mega Schock gewesen. Montag, Jahresanfang, so planzten wir natürlich
00:20:09: nicht in das Jahr zu starten. Aber es ist nun mal passiert, aber bei all dem Schlimmen und
00:20:15: Schrecklichen, dass das passiert ist, muss man auch diese positiven Aspekte vielleicht
00:20:21: da hervorheben. Das eine ist die Reaktion unserer Mitarbeiter, muss man ganz klar sagen, wie sie
00:20:27: da schnell gehandelt haben, mit den Feuerlöchern agiert haben, reingegangen sind, um den ersten
00:20:35: Brand zu löschen gegeben. Man muss ja auch sagen, sie sind da auch ihr Leben gewissermaßen
00:20:40: da auch riskiert, weil sie da einfach reingegangen sind. Dann die, warum guckst du so?
00:20:49: Erziehbarte.
00:20:50: Niemand hat sich in Lebensgefahr gebracht und du sagst, sie haben ihr Leben in Gefahr gebracht.
00:20:55: Naja, in gewissermaßen finde ich schon, weil ich meine, die sind ja dort geblieben, haben
00:20:59: die Feuerlöcher genommen und haben geguckt, das Feuer da im ersten Rutsch zu löschen.
00:21:03: Aber es hat sich niemand in Gefahr gebracht, werden da wirklich Flammen geschlagen oder
00:21:06: wäre die Maschine, also hätte man gesehen, dass nicht eins oder der Miss werden alle sofort
00:21:11: rausgegangen. Also es hat sich keiner in Gefahr gebracht, man hat geguckt, dass man den Brandunterkontrolle
00:21:15: bekommen, man hat gesehen, man hat es behinbekommen und deswegen hat sich an der Stelle niemand
00:21:19: in Gefahr gebracht. Also hätte man gesehen, dass man es nicht hinbekommen, wären auch
00:21:22: alle sofort rausgegangen.
00:21:23: Ich fand es trotzdem sehr heldenhaft.
00:21:26: Das ist völlig in Ordnung, dass man so viel...
00:21:27: Wie unsere Mitarbeiter da agiert haben, das haben sie wirklich super gemacht. Und
00:21:32: genau, die Feuerwehr, die uns da wirklich auch ganz wunderbar unterstützt hat, also
00:21:37: wirklich ganz, ganz tolle Menschen, was eher erschreckend war, wirklich die Situation,
00:21:42: dass wir bei der Feuerwehr angerufen haben und leider in eine Warteschlange gekommen
00:21:48: sind, bis wir dann tatsächlich jemanden bei der Feuerwehr erreichen konnten.
00:21:51: Und das ist ja auch das, was wir medial sehen, dass es da einfach Riesenprobleme gibt.
00:21:57: Und an dieser Stelle, bitte ruft nur die Feuerwehr an, wenn es wirklich auch notwendig ist,
00:22:03: weil gerade bei uns solche Situationen, wenn dann eine Maschine anfängt zu brennen, dann
00:22:08: ist es wirklich eine Notsituation, wo wir einfach dann die Feuerwehr auch benötigen.
00:22:12: Und als Erstens sind ja die jungen Feuerwehrmänner bei uns rangerückt, ne?
00:22:17: Genau, die Lehrfeuerwache Bukko, hier bei uns aus der Ecke aus Berlin, Bukko ist angerückt
00:22:22: und die waren wirklich auf Zack zwei Ausbilder mit drei Auszubildenden und haben einen bestimmt,
00:22:28: der Einsatzleiter war, geistesgegenwärtig oder gut in der Ausbildung stehend, haben
00:22:33: sie uns wirklich gut betreut, sind rein, haben den Brand besichtigt mit Artenschutzmasten
00:22:38: etc., also die haben wirklich einen Bombenjob gemacht, also gut ab an die Jungs, die noch
00:22:43: in der Ausbildung sind, die wussten genauer zu machen, die haben jederzeit Souveränität
00:22:46: ausgestrahlt, also man hatte nie irgendwie das Gefühl, dass da irgendwie junge Leute
00:22:49: stehen, die noch in Ausbildung sind, sondern die hatten Ahnung von dem was zu machen und
00:22:52: haben da auch wirklich Souverän gehandelt und haben jederzeit Souveränität ausgestrahlt.
00:22:57: Also war für mich sehr beeindruckend zu sehen.
00:22:58: Ja, also geballte Kompetenz ausgestrahlt.
00:23:01: An dieser Stelle nochmal ein ganz ganz großes Dankeschön.
00:23:04: Ihr habt uns wirklich da sehr sehr geholfen.
00:23:07: Ja und in solchen Situationen ist es dann natürlich so, eine Maschine, die ausfällt,
00:23:12: bedeutet auch Teile, die nicht für den Kunden gefertigt werden können.
00:23:16: Also bedeutet für uns sofort den Kunden zu informieren, darüber aber auch gleichzeitig
00:23:20: nach Lösungen zu gucken.
00:23:22: So dramatisch es auch war, müssen wir natürlich auch gucken, wie angesprochen die Lösungen
00:23:27: zu finden und da muss ich auch wiederum sagen, unsere Mitarbeiter, die dann angefangen haben,
00:23:32: darüber nachzudenken, welche Lieferanten hätten wir, die uns dabei unterstützen könnten,
00:23:38: wer hat vielleicht dieselbe Maschine und so weiter und so fort, also da haben auch unsere
00:23:41: Mitarbeiter relativ schnell agiert.
00:23:44: Und letztlich ist es unser Nachbar hier im Netzwerk, der netterweise ohne zu zögern
00:23:52: wirklich sofort uns die Hand gereicht hat und gesagt hat, na klar, wir helfen euch,
00:23:59: wir haben eine Maschine da, ihr könnt die Teile dort fertigen und das ging wirklich relativ
00:24:05: schnell von heute auf morgen.
00:24:06: Also ganz ganz lieben Dank an unseren Nachbarn, der eigentlich auch unser Konkurrent ist,
00:24:11: weil er genauso aufgestellt ist wie wir, aber natürlich ist man auf der einen Seite
00:24:19: eine Konkurrenz in der Metallbranche, aber warum können wir uns auch nicht gegenseitig
00:24:23: unterstützen, warum schließt das eine das andere aus?
00:24:26: Ja und es ist halt auch wichtig an der Stelle dann wirklich ein funktionierendes Netzwerk
00:24:30: zu haben und er ist auch ein Netzwerkpartner seit neuestem bei uns und da freut es uns
00:24:35: umso mehr, dass wir halt nicht den Konkurrenz Gedanken auspielen, sondern wirklich Nachbarschaftshilfe
00:24:38: hier leisten und genauso würden wir es auch für unsere anderen Nachbarn machen, dass
00:24:42: wenn die Not geraten, dass man sie halt einfach unterstützt und wir haben es jetzt schon das
00:24:45: ein oder andere Mal hier auch gerade bei uns im Unternehmens, nicht Netzwerk, sondern
00:24:50: in der Unternehmensstandorte hier gesehen, wie es was passieren kann, wenn Firmen ausbrennen,
00:24:54: bei uns sind hier auch in der Nähe die letzten Jahre zwei Firmen ausgebrannt und es ist
00:24:58: schon sehr dramatisch für die ganzen Mitarbeitenden, die stehen vor Trümmern, vor Ruinen, wissen
00:25:02: nicht wie es weitergeht, haben gegebenenfalls kein Job, keine Arbeit, kein nichts und da
00:25:07: ist es umso wichtiger, dass sie dann Unterstützung erfahren, auch die Unternehmer, dass auch
00:25:11: die Unternehmer Unterstützung erfahren, dass auch sie nicht auf alleine darstellen, dastehen
00:25:16: gelassen werden, dass sie ihre Kunden erstmal bedienen, dass sie da nicht in Rückstand
00:25:19: bekommen, um noch mehr Stress zu bekommen und deswegen ist es umso schöner, dass wir hier
00:25:24: wirklich so verlässliche Partner haben oder so, so, so, ja, verlässliche Partner haben,
00:25:28: die uns auch in solcher Situationen wirklich ohne Wimper zur Zukunft unterstützen und
00:25:33: das stimmt einem schon sehr glücklich und sehr fröhlich.
00:25:36: Genau, das meine ich ja, bei dem ganzen Drama, was wir, sage ich mal, am Montag hatten,
00:25:42: ist das wiederum, wo man sieht, hey, es gibt noch dieses, wir unterstützen uns gegenseitig
00:25:47: und man bietet die Hilfe an und dann ziehen doch alle an einem Strang und das war wirklich
00:25:52: eine schöne Erfahrung, die wir bei dem ganzen, diese Woche machen durften.
00:25:56: Genau.
00:25:57: So, ist sonst noch irgendwas Schöne passiert, die Woche?
00:26:00: Ne.
00:26:01: Ne.
00:26:02: Nichts.
00:26:03: Gar nichts.
00:26:04: Ne, eigentlich nicht.
00:26:06: Also, du bist mir auf jeden Fall schon wieder auf die Nerven gegangen, das kann ich schon
00:26:10: mal unterschreiben.
00:26:11: Ich glaube, das ist im Podcast ganz gut rausgekommen, ja, das hat gejagt hier.
00:26:14: Ja, und an dieser Stelle würde ich tatsächlich sagen, war das jetzt erstmal unser Auftakt
00:26:19: für diesen Podcast?
00:26:22: Wie gesagt, wir werden wieder euch mit schönen Themen beleuchten, befüllen und genau.
00:26:32: Genau, wir haben uns Gedanken gemacht, wir werden versuchen mehr aus unserem Alltag
00:26:36: zu berichten, weil da auch der Wunsch hinging, mit welchen Themen ärgern wir uns Woche für
00:26:42: Woche rum oder mit welchen Themen beschäftigen wir uns, welche Themen machen uns Freude
00:26:45: etc., also gerade solche Themen, wie wir jetzt gerade hatten, mit dem Brand, mit der Nachbarschaftsunterstützung,
00:26:50: mit den Gedanken, die wir machen, wenn wir irgendwo strategisch sitzen, über welche
00:26:54: Sachen machen wir uns Gedanken, was kommt dabei raus.
00:26:56: Also, genau an solchen Sachen wollen wir euch teilhaben lassen und deswegen werden die Podcasts
00:26:59: in die Richtung gehen, dass wir euch viel, viel mehr, viel intensiver an unserem normalen
00:27:02: täglichen Leben teilhaben lassen.
00:27:04: Genau, und wie gesagt, wir werden auf die vier Schwerpunkte immer mal wieder in den
00:27:08: Podcast eingehen.
00:27:09: Ich habe es ja schon angekündigt, auch das ganze Thema Fehlerkultur, was hat das eigentlich
00:27:12: mit Qualität zu tun, vielleicht in unserem nächsten Podcast, wenn nicht irgendwas anderes
00:27:19: dazwischen kommt.
00:27:20: In diesem Sinne vielen Dank fürs Zuhören in 2025, in dieser Stelle auch noch mal ein
00:27:25: gesundes neues Jahr, an euch alle ein erfolgreiches und vor allem ein gesundes Jahr für euch.
00:27:29: Vielen Dank, dass ihr uns zugehört habt und bis bald.
00:27:32: Bis demnächst, ciao!
00:27:33: Ciao!
00:27:34: [Musik]
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